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China |

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Grotten von Longmen
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Die Longmen-Grotten sind künstliche Höhlen, 12 km südlich von Luoyang (China). Auf einem etwa 1000 m langen Klippenstück befinden sich 2345 Grotten. Sie enthalten zahlreiche Pagoden, Gedenksteine, Buddhafiguren und Steinskulpturen. Die Grotten wurden 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Im Jahr 493, während der Nördlichen Wei-Dynastie, wurde mit dem Bau der Grotten begonnen.
Zur Zeit der Kulturrevolution wurden viele Buddha-Figuren zerstört oder stark beschädigt.

Bildquelle
118 Unesco-Link:
http://whc.unesco.org/sites/1003.htm
Wikilink:
http://de.wikipedia.org/wiki/Longmen-Grotten Weblink: http://www.longmen.com/en/index.html
Aufgenommen: 2000
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Himmelstempel mit kaiserlichem Opferaltar in Peking
(K)
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Der Himmelstempel (chin. 天坛/天壇, Tiāntán) ist eine Tempelanlage in Peking (Beijing), in der die Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien jedes Jahr für eine gute Ernte beteten.
Die Anlage liegt im Xuanwu-Bezirk im Süden der Stadt inmitten eines großen Parks. Die gesamte Anlage ist von einer doppelten Mauer umgeben. Im nördlichen Teil der Anlage haben die Mauern einen runden Grundriss, während der südliche Grundriss viereckig ist. Von oben betrachtet sieht der Mauergrundriss also wie eine langgezogene Kuppel aus. Diese Form rührt aus der Vorstellung, dass der Himmel rund und die Erde eckig sei. Durch die doppelte Mauer um die gesamte Anlage in einem Abstand von etlichen Metern entsteht ein innerer und ein äußerer Bereich des Tempels. Die wichtigsten Gebäude der Anlage befinden sich im inneren Bereich. Auch der innere Bereich ist von einer Mauer unterteilt und bildet so einen nördlichen und einen südlichen Teil des Tempels.
Im nördlichen Teil befindet sich das wichtigste Gebäude des Tempels, die Halle der Ernteopfer (Qíniándiàn 祈年殿), ein Gebäude mit kreisförmigem Grundriss auf einer dreistufigen Marmorterrasse. Sie wurde 1420 von Kaiser Yongle errichtet, brannte 1889 ab und wurde 1890 neu errichtet und ist ein Wahrzeichen Pekings. Dieser nördliche Bereich diente hauptsächlich als Altar im Frühjahr, um für die Ernte zu beten.
Im südlichen Teil steht das zweite große Gebäude, die Halle des Himmelsgewölbes. Eine kleinere, ebenfalls kreisrunde Tempelhalle. Sie ist umgeben von der Echo Mauer, einer absolut glatten und exakt kreisförmigen Mauer. Durch die runde Form werden Schallwellen an der Mauer entlanggeführt und können überall an der Mauer wahrgenommen werden. Spricht man also gegen die Echo-Mauer, kann man selbst an der gegenüberliegenden Stelle hören, was gesagt wurde. Die südliche Halle diente zusammen mit der dreistufigen Marmorterrasse, die sich ebenfalls im südlichen Teil befindet als Altar während der Wintermonate.
Die Marmorterrasse, sowie die nördliche und südliche Halle stehen auf einer Nord-Süd-Achse im Zentrum der gesamten Anlage. Die Hallen sind durch die 360 Meter lange Danbi-Brücke miteinander verbunden. Diese Brücke verbindet also den nördlichen und südlichen Teil der Anlage. Die gesamte Tempel-Achse mit Terrasse und Hallen ist 1200 Meter lang und wird von alten Bäumen flankiert. Damit ist der Himmelstempel nach eigenen Angaben die längste Anlage zur Himmels-Anbetung der Welt.

Bildquelle
113 Unesco-Link:
http://whc.unesco.org/en/list/881
Wikilink:
http://de.wikipedia.org/wiki/Himmelstempel Weblink:
Aufgenommen: 1998
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Die Hauptstädte und Gräber des Koguryo-Königreichs
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Die Hauptstädte und Gräber des Koguryo-Königreichs mit drei alten, zum Teil ausgegrabenen ehemaligen Städten, 14 kaiserlichen und 26 Adelsgräbern repräsentieren die Koguryo-Kultur, deren Dynastie von 277 v.Chr. bis 668 n. Chr. in Teilen Nordchinas und in der nördlichen Hälfte der koreanischen Halbinsel herrschte.

Bildquelle
774 Unesco-Link:
http://whc.unesco.org/en/list/1135
Wikilink:
Weblink:
Aufgenommen: 2004
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Historisches Ensemble Potala-Palast in Lhasa (Potala-Palast, Jokhang-Tempel und Norbulingka-Palast)
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Der Potala-Palast war der Sitz der Regierung Tibets und die offizielle Residenz des Dalai Lama, des tibetischen geistlichen und weltlichen Staatsoberhauptes, bis zu dessen Flucht aus Tibet im Jahr 1959. Der riesige Palast liegt auf dem Berg Mar-po-ri (Roter Berg), der sich 130 Meter über die tibetische Hauptstadt Lhasa erhebt. Der Potala-Palast ist nach der Überlieferung des tibetischen Buddhismus Sitz des Bodhisattva Avalokitesvara im Reinen Land von Dewachen. Da die Dalai Lamas als Verkörperung Avalokitesvaras gelten, und Avalokitesvara als Schutzgottheit Tibets angesehen wird, wurde der Palast von Beginn an nach diesem mythologischen Palast benannt.

Bildquelle
107 Unesco-Link:
http://whc.unesco.org/en/list/707
Wikilink:
http://de.wikipedia.org/wiki/Potala-Palast Weblink:
Aufgenommen: 1994
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Tulou-Lehmrundbauten in Fujian
(K)
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Die Tulou-Lehmrundbauten in Fujian sind mehrstöckige Wohnstätten aus dem 12. bis 20. Jahrhundert, die für Verteidigungszwecke um einen zentralen Innenhof errichtet wurden. Bis zu 800 Personen wohnten in diesen Rundbauten, die als "kleines Reich für die Familie" oder "kleine geschäftige Stadt" bezeichnet wurden. In die Welterbeliste wurden 46 besonders gut erhaltene und repräsentative Beispiele der traditionellen Wohnanlagen im Südwesten der Provinz Fujian eingeschrieben.

Bildquelle
884 Unesco-Link:
http://whc.unesco.org/en/list/1113
Wikilink:
http://de.wikipedia.org/wiki/Tulou_(Gebäude) Weblink:
Aufgenommen: 2008
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Nationalpark Mount Sanqingshan
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Der in der Provinz Jiangxi gelegene Nationalpark Mount Sanqingshan wurde wegen seiner außergewöhnlichen Schönheit in die Welterbeliste aufgenommen. Viele der Felsspitzen und Granitformationen ähneln menschlichen und tierischen Silhouetten. Der 1.817 Meter hohe Berg Huaiyu vor einer sich ständig verändernden Wetterkulisse formt ein faszinierendes Landschaftsbild. Der Park umfasst subtropische und maritim beeinflusste Gebiete, Wälder, zahlreiche bis zu 60 Meter hohe Wasserfälle, Seen und Quellen.

Bildquelle
904 Unesco-Link:
http://whc.unesco.org/en/list/1292
Wikilink:
Weblink:
Aufgenommen: 2008
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