Kantabrien
Bild:Flag of Cantabria.svg

 
 

 

 

 

 

 

Bild:Panoramica Santa Marina Cantabria.jpg
Panoramablick vom Ort Santa Marina aus (im Hintergrund das Kantabrische Gebirge)
Autor: Jesús Gómez Fernández. März 2005
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz:
Creative Commons Attribution ShareAlike 2.5

Kantabrien (spanisch Cantabria) ist eine am kantabische Meer (Golf von Biscaya) gelegene Autonome Gemeinschaft im Norden Spaniens. Sie wird von den Regionen Asturien, Kastilien-León und dem Baskenland umschlossen. Die Autonome Gemeinschaft besteht lediglich aus der gleichnamigen Provinz (früher Provinz Santander). Hauptstadt Kantabriens ist die Hafen- und Industriestadt Santander.

Basisdaten

Land: Spanien
Verwaltungssitz: Santander
Fläche: 5.253 km²
Einwohner: 572.503 (1. Januar 2007)
Bevölkerungsdichte: 107,5 Einwohner je km²
Ausdehnung:  
ISO 3166-2: ES-S
Homepage: www.gobcantabria.es

Politik und Verwaltung

Amtssprachen: Spanisch
Autonomie seit: 11. Januar 1981
Vertretung in den Cortes Generales: Kongress: 5 Sitze
Senat: 5 Sitze
Gliederung: 102 Municipios

Geographie

Kantabrien ist hügelig bis bergig. Die höchsten Erhebungen befinden sich in den Picos de Europa mit Gipfeln von über 2.000 m.  Das Klima in Kantabrien ist im Küstenbereich maritim und feucht mit kühlen Sommern und milden Wintern. Im Landesinneren herrscht zum Teil Gebirgsklima vor.

Image:Physical map of Cantabria - Spain.png
Physische Karte Kantabriens mit Grenzen der Municipios

Wirtschaft

Neben der Viehhaltung ist der Fischfang und der Tourismus in Kantabrien von wirtschaftlicher Bedeutung. Ferner hat traditionell der Bergbau maßgebliche Bedeutung. Insbesondere Zink-, Blei- und Eisenerz, aber auch Steinkohle werden abgebaut. Am Rande der Stadt Torrelavega befinden sich große Chemiewerke der Firmen Solvay, Sniace und Firestone. In der Bucht von Santander befinden sich diverse Fabriken der herstellenden Industrie.

Im Vergleich mit dem BIP der EU ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreicht Kantabrien einen Index von 104 (EU-27:100) (2006). Die Arbeitslosenrate lag 2005 bei 8.5%.

Infrastruktur

Die Autobahn A8 verbindet Kantabrien mit dem Baskenland und Frankreich im Osten und Asturien im Westen. Im Endausbaustadium wird sie Frankreich und Portugal verbinden. Eine Nationalstraße geht über Reinosa nach Burgos in Kastilien-León. Es befindet sich im Moment eine weitere Autobahn mit der Bezeichnung A67 im Bau, die in Torrelavega von der A8 abzweigt und durch ein Hochtal über Reinosa nach Palencia führen wird und stückweise schon befahrbar ist.

Ein Bahnlinie der staatlichen RENFE verläuft nach Madrid, die Schmalspurbahn der Gesellschaft FEVE durchkreuzt die Region von Bilbao aus bis nach Asturien und Galicien. Da sämtliche Fernstrecken nur eingleisig ausgebaut sind und häufig von Güterzügen benutzt werden, gibt es nur wenige tägliche Zugverbindungen mit langen Fahrzeiten. Lediglich im Großraum Santander gibt es ein S-Bahn-Netz mit dichter Taktung. Eine Hochgeschwindigkeitsstrecke entlang der Küste des kantabrischen Meeres ist vorgesehen.

Fernbuslinien der Firma ALSA dienen als Ergänzung für die dünn getakteten Fahrpläne der beiden Bahnbetreiber.

Die wichtigste Hafenstadt ist Santander. Dort befindet sich auch ein Flughafen (SDR) mit Flügen nach Frankfurt, Rom, London, Liverpool, Paris, Amsterdam, Barcelona, Madrid, Mallorca, Kanarische Inseln, Sevilla, Malaga, Alicante und Valencia.

Weblinks

 

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Cantabria
Bild:Escudo Cantabria.svg

 

 

 

Lage Kantabriens in Spanien

 

 

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