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ADAC - Tipps für Flugreisende
Jeder dritte deutsche Urlauber startet mit dem Flugzeug in die
Ferien. Flugreisen, speziell über längere Strecken, können
allerdings gesundheitliche Belastungen mit sich bringen. Um diese
möglichst unbeschadet zu überstehen, hat der ADAC ein paar Tipps
zusammengestellt.
Menschen mit Vorerkrankungen sollten sich bei ihrem Hausarzt oder -
besser noch - bei den Vertrauensärzten der Fluggesellschaften
erkundigen, ob sie flugtauglich sind. Dies gilt vor allem bei Herz-
und Lungenerkrankungen, Blutarmut, Epilepsie sowie nach
Schlaganfällen und Bauch- und Kopfoperationen. Muss ein Flugzeug
wegen einer akuten Komplikation eines Vorerkrankten zwischenlanden,
können die dafür entstandenen Kosten dem Patienten aufgebürdet
werden.
Im Flugzeug selbst gilt: so viel Bewegung wie möglich. Wer längere
Zeit sitzt, sollte zumindest regelmäßig die Zehen bewegen. Wer
darüber hinaus Stützstrümpfe anzieht, verhindert das Anschwellen der
Unterschenkel und beugt der Gefahr einer Thrombose vor.
Genau so wichtig: viel trinken, um das Austrocknen des Körpers und
der Haut zu reduzieren. Alkohol hingegen ist tabu. Er erweitert die
Gefäße und sorgt dafür, dass Flüssigkeit aus den Gefäßen austritt
und zu den schon erwähnten "dicken Beinen" beiträgt.
Ins Handgepäck gehören Nasenspray und ein Mittel gegen Luftkrankheit.
Wer zu Übelkeit neigt, sollte vor dem Start ein entsprechendes
Medikament nehmen, zum Beispiel einen Reise-Kaugummi.
Schwangere Frauen sollten vier bis sechs Wochen vor dem errechneten
Geburtsdatum keine Langstreckenflüge mehr unternehmen. Müttern mit
Säuglingen rät der ADAC, diesen ab Verlassen der so genannten
Reiseflughöhe die Flasche zu geben. Das Lutschen am Sauger schafft
den nötigen Druckausgleich.
Gegen Turbulenzen während eines Fluges kann man sich zwar nicht
wehren, vor den möglichen Folgen aber durchaus schützen. Der
angelegte Sicherheitsgurt sorgt dafür, dass man bei einem
plötzlichen Durchsacken des Flugzeugs nicht aus dem Sessel
geschleudert wird.
Quelle: ADAC
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