Dublin
Stadtüberblick
Wirtschaft
Kultur
Anreise
Stadtverkehr
Stadtrundfahrten
Sightseeing
Shopping
Restaurants
Nightlife
Sport
Veranstaltungskalender
Kostenbeispiele
Die Stadt in Zahlen
 
Dublin - Links
Lexas Städtereisen
Wikipedia Artikel Dublin

 

Dublin

Stadtüberblick


Das vom wirtschaftlichen Erfolg des „keltischen Tigerstaats“ Irland profitierende Dublin befindet sich im neuen Jahrtausend im unaufhaltsamen Aufstieg. Viele Wirtschaftszweige erleben einen Boom, und Touristen, die den berüchtigten irischen Craic (Spaß) kennenlernen möchten, gibt es in Hülle und Fülle.


Allerdings sah das Leben in dieser 1000 Jahre alten Stadt nicht immer so rosig aus. Während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde Dublin von Auseinandersetzungen und Unruhen im Zusammenhang mit der schwierigen, gewalttätigen Trennung vom Vereinigten Königreich erschüttert. Auch heute noch wird die irische Politik trotz fortwährender Versuche, eine dauerhafte Friedenslösung zu finden, von den religiösen und politischen Unruhen im Norden der Insel bestimmt.


Weshalb Touristen mittlerweile in großen Zahlen nach Dublin strömen, ist allerdings verständlich. Diese pulsierende Stadt mit ihren lebenslustigen Menschen hat eine Vielzahl stimmungsvoller Pubs, wo man sich bestens auf den „Craic“ versteht, und durch die Straßen schweben die Geister bedeutender Künstler wie James Joyce und William Yeats. Für einen Besuch eignet sich vor allem die Zeit zwischen April und Oktober, wenn das Wetter am besten ist. Zwar kommen die meisten Besucher im Juli und August, mit ihren vielen Festivals, kulturellen und religiösen Veranstaltungen und regelmäßigen Sportereignissen lockt die Stadt aber auch während der restlichen Monate zahlreiche Besucher an.


Zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten gehören die Christchurch-Kathedrale, das älteste Bauwerk Dublins aus dem frühen Mittelalter, das Viertel Temple Bar mit seinen Kopfstein gepflasterten Straßen, der Phoenix Park, der größte Stadtpark Europas, die Nationalgalerie und die Schätze des Nationalmuseums, das die erlesenste Sammlung prähistorischer Goldarbeiten Europas beherbergt. Zahlreiche Bauwerke und Museen, u. a. das Trinity College (Irlands älteste Universität) und das Guinness-Lagerhaus, vermitteln ein Gefühl von lebendiger Geschichte. In der Tat ist es diese lebendige Geschichte, die von der irischen Musik und der Literatur vermittelt wird und Dublin zu solch großem internationalen Anklang verholfen hat. Im 20. Jahrhundert wurde die Stadt durch eine Reihe von Dichtern und Schriftstellern unsterblich gemacht, ganz besonders von James Joyce, dessen einflußreiches Werk Ulysses, in dem ein Tag in Dublin geschildert wird, von vielen Literaturkritikern als der bedeutendste Roman des vergangenen Jahrhunderts angesehen wird.


Im neuen Jahrtausend sind die Dubliner allerdings nicht mehr damit zufrieden, sich auf den Lorbeeren ihres reichen kulturellen Erbes auszuruhen. Neben den alten verräucherten Bars, den Museen und der Folkmusik in den Pubs gibt es ein neues Dublin mit zeitgemäßen Bars, umgebauten Straßen und selbstbewußten, gut verdienenden Leuten unter 30. Dieser neue, modernere Stil wird von Pop-Gruppen wie Westlife, The Corrs und U2 – der bekanntesten von allen – vermittelt.


Die irische Hauptstadt hat ihr neues Gesicht vor allem dem landesweiten wirtschaftlichen Erfolg der letzten Jahre zu verdanken, bei dem ausgiebige Zuschüsse von der EU und gute Finanzkenntnisse ein großes Wirtschaftswachstum einleiten konnten. Zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen gehören die Elektronikbranche, der Telekommunikationsbereich, der Einzelhandel und der Tourismus. Dublin hat die jüngste Bevölkerung in Europa (40% sind unter 25 Jahre alt), und in den Parks sieht man unzählige junge Berufstätige mit ihren Handys, die sich hier im Sommer vergnügen, im Winter aber in den zahlreichen Bars der Stadt Unterschlupf suchen. Es ist offensichtlich, daß Dublin derzeit einen Boom erlebt und seine Bürger diesen so lange genießen, wie er anhält.


Der wirtschaftliche Aufschwung hat allerdings auch negative Auswirkungen: Die Preise sind enorm gestiegen, und die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist nach wie vor hoch. Auch muß man sich in der Stadt erst einmal an die Flut von Immigranten und Asylbewerbern gewöhnen, deren Gewohnheiten und Kulturen oft erheblich vom traditionellen Dubliner Lebensstil abweichen.


Dennoch sind die Stadt und ihre Bürger trotz der Veränderungen der jüngsten Zeit im Kern die gleichen geblieben. Neben den schicken Bars, Clubs und Designergeschäften ist es immer noch möglich, ruhige traditionelle Pubs zu finden, in Temple Bar musizieren immer noch Geiger auf der Straße und hier und da hört man in den Kopfstein gepflasterten Straßen noch das Klappern der Hufe von Pferdewagen. Dublin bietet eine faszinierende Mischung aus dem traditionellen und dem modernen irischen Lebensstil.

Daten und Fakten
Lage: Provinz Leinster, Irland.
Landesvorwahl: +353.
Einwohner: 952.692 (Stadt); 1.058.264 (Großraum Dublin).
Sprachen: Amtssprachen sind Englisch und Irisch (Gaelic).
Religion: 91,6% Katholiken; 2,5% Anglikaner (Church of Ireland) sowie kleine Gemeinden von Presbyterianern, Protestanten, Methodisten, Juden und Angehörigen anderer Konfessionen.
Ortszeit: MEZ - 1 (UTC); März bis Oktober: MEZ (UTC + 1).
Netzspannung: 240 V, 50 Hz; flache Dreipol-Stecker; Adapter erforderlich.
Telekommunikation: Internationale Direktdurchwahl.
Währung: Euro (€) = 100 Cent. Banknoten gibt es in den Werten 5, 10, 20, 150, 100, 200 und 500 Euro, Münzen in den Nennbeträgen 1 und 2 Euro, sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cents.



Quelle und Copyright © 2007 Highbury Columbus Travel Publishing

 

Google

 

Suchen in:
Suchbegriffe:
Powered by Amazon

 

 

 

 

Home | Kontakt/Impressum l Disclaimer l © 2007 Lexas Information Network. Alle Rechte vorbehalten