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The Star-Spangled Banner
Lyrics: Francis Scott Key, 1814
Adopted: 1931
 
Francis Scott Key 1814

1. O say can you see,
By the dawn's early light,
What so proudly we hail'd
At the twilight's last gleaming?
Whose broad stripes and bright stars,
Thro' the perilous fight,
O'er the ramparts we watch'd,
Were so gallantly streaming?
And the rocket's red glare,
The bombs bursting in air
Gave proof thro' the night
That our flag was still there.

O say, does that star-spangled
Banner yet wave
O'er the land of the free
And the home of the brave.

2. On the shore dimly seen
Thro' the mist of the deep,
Where the foe's haughty host
In dread silence reposes,
What is that which the breeze,
O'er the towering steep,
As it fitfully blows,
Half conceals, half discloses?
Now it catches the gleam
Of the morning's first beam,
In full glory reflected
Now shines in the stream.

Tis the star-spangled banner
O long may it wave
O'er the land of the free
And the home of the brave.

3. And where is the band
Who so vauntingly swore,
'Mid the havoc of war
And the battles confusion,
A home and a country
They'd leave us no more?
Their blood has wash'd out
Their foul footstep's pollution.
No refuge could save
The hireling and slave
From the terror of flight
Or the gloom of the grave;

And the star-spangled banner
In triumph doth wave
O'er the land of the free
And the home of the brave.

4. O thus be it ever,
When free men shall stand
Between their loved homes
And the war's desolation;
Blest with vict'ry and peace,
May the heav'n rescued land
Praise the Power that hath made
And preserved us a nation!
Then conquer me must,
When our cause it is just,
And this be our motto,
"In God is our trust!"

And the star-spangled banner
In triumph shall wave
O'er the land of the free
And the home of the brave.
 

Transl. Niklas Müller 1861

1. O, sagt, könnt ihr seh'n
Bei der Dämmerung Schein,
Was so stolz wir begrüßten
In Abendroths Gluten?
Dess Streiffen und Sterne,
Durch Kämpfender Reih'n,
Auf dem Walle wir sahen
So wenniglich fluten;
Die Raketen am Ort
Und die Bomben vom Fort,
Sie zeigten bei Nacht,
Daß die Flagge noch dort.

O sagt, ob das Banner
Mit Sternen besäet
Über'm Lande der Frei'n
Und der Tapfern noch weht?

2. Am Strand, kaum geseh'n
Durch den Nebel jetzt noch,
Wo des Feinds stolzer Haufen
In Schweigsamkeit waltet;
Was ist's, daß der Wind,
Auf dem Thurme so hoch,
Wenn er günstig d'ran bläst,
Halb verdeckt, halb entfaltet?
Und jetzt faßt es den Strahl,
Wie er fällt in das Thal,
Und glanzet in Herrlichkeit
Jetzt auf dem Pfahl.

O das ist das Banner
Mit Sternen besäet,
Das noch über den Frei'n
Und den Tapferen weht!

3. Und wo ist der Schwarm,
Der vermaß sich so sehr,
Daß des Krieges Gewühl
Und Verwirrung der Schlachten,
Kein Land, keine Heimath
Gewähre uns mehr?
Ihr Blut hat verwischet
Ihr freventlich Trachten.
Und umsonst hat gesucht
Sklav und Miethling die Flucht
Beim Schrecken des Kampfs
Und der tödtlichen Wucht.

Und siegreich das Banner
Mit Sternen besäet,
Über'm Lande der Frei'n
Und der Tapfern noch weht!

4. Und so soll es sein stets,
Wo Männer die Hand
Sich reichen, entgegen
Des Aufruhrs Gewalten;
Mit Frieden und Sieg
Mag gesegnet das Land
Dann preisen die Macht,
Die uns einig erhalten;
Denn der Sieg muß uns sein,
Wo die Sache so rein;
Und das sei der Wahlspruch:
"Auf Gott trau allein!"

Und siegreich das Banner
Mit Sternen besäet
Über'm Lande der Frei'n
Und der Tapfern noch weht!
 

Trans. unbek., Publ. 1861-1864

O! sagt, könnt ihr seh'n
In des Morgenroths Strahl,
Was so stolz wir im schei-
denden Abendroth grüßten?
Die Sterne, die Streifen,
Die wehend vom Wall,
Im tödlichen Kampf
Uns den Anblick versüßten?
Hoch flattere die Fahne
In herrlicher Pracht,
Beim Leuchten der Bomben
Durch dunkle Nacht.

O! sagt, ob das Banner,
Mit Sternen besä't,
Über'm Lande der Freien
Und Braven noch weht?

Vom Strand aus zu seh'n
Durch die Nebel der See,
Wo Feindes-Schaar ruhet
In drohendem Schweigen,
Was ist's daß die Wind'
Auf befestigter Höh'
Mit neckendem Weh'n
Bald verhüllen, bald zeigen?
Jetzt faßt es der Sonne
Hell leuchtenden Strahl,
Jetzt scheint es vom Berge,
Jetzt weht's über's Thal.

O! Es ist ja das Banner
Mit Sternen besä't,
Das über'm Land der Freien
Und Braven noch weht.

Und wo ist die Band',
Die verwegentlich schwor,
Daß die Gräuel des Krieges,
Das Wüthen der Schlachten,
Soll't rauben uns Heimath
Und Vaterlands Flor?
Ihr Herzblut bezahle
Das frevelnde Trachten.
Keine Gnade noch Schonung
Für Herr und für Knecht,
Nur Tod sei die Loosung,
Dann sind wir gerächt.

Und siegreich das Banner
Mit Sterne besä't,
Über'm Lande der Freien
Und Braven noch weht.

Und wo Männer für
Freiheit und Vaterland
Vereinigt stehn,
Da sende von Oben,
Den Kämpfern errettend
Die mächtige Hand,
Die Freien, die müssen
Den Vater dort loben.
Gerecht ist die Sache,
Auf Gott wir vertrau'n
D'rum sei die Loosung,
Auf ihn wir fest bau'n

Und siegreich das Banner,
Mit Sternen besä't,
Über'm Lande der Freien
Und Braven noch weht.

1861-1864 , H. De Marsan,
Publishers of Songs, ballads,
toy books, etc.; No. 54
Chatham Street, New York.


 

 Den Text schrieb der Rechtsanwalt Francis Scott Key (1779 - 1843) während des Unabhängigkrieges 1814. Als Unterhändler auf einem britischem Schiff festgehalten, sah er nach 25-stündiger Beschießung im Morgengrauen des 14. Septembers das Sternenbanner immer noch über Fort Henry bei Baltimore wehen. Die Melodie stammt von dem englischem Lied "To Anacreon in Heaven"  von John Stafford Smith (1750-1836), welches damals sehr populär war und um 1780 entstanden ist. (Es war das Clublied der von etwa 1772 bis 1792 bestehenden "Anacreonetic Society" in London.)

Im Laufe der Jahre erfuhr das Lied mehrere Veränderungen. Eine antibritische Strophe wurde ausgelassen und auch die Melodie, die ursprünglich stärker im heroischen Stil von "Rule Britannia" gehalten war, wurde überarbeitet. 1916 erklärte Präsident Wilson das Lied zur Nationalhymne, was am 03.03.1931 offiziell vom Kongreß bestätigt.

Quelle: Nationalhymnen. Texte und Melodien. (Lernmaterialien)
Reclam, Ditzingen (1998)
Taschenbuch, 5,10 €

Daneben ist der "Yankee Doodle" ("A Yankee boy is trim and tall") ein sehr populäres volkstümliches Nationallied. Der "Yankee Doodle" wurde 1755 von R. Shekburg einem Armeearzt, verfasst und zu einer alten Spott- oder Kriegsliedmelodie gesungen. (More American Patriotic and March Midi)

Official U.S. State Songs, Flags

Weitere Informationen zur Hymne finden Sie in der Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/The_Star-Spangled_Banner

Quelle: http://nationalanthems.info/us.htm 
 

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