Algerien hat im Norden mediterranes Klima, im
Süden extrem trockenes Wüstenklima. An der
Mittelmeerküste und den Nordhängen des Tellatlas
beträgt die Mitteltemperatur im August 25° C, im
Januar 12° C; die Niederschläge fallen
vorwiegend im Winter und erreichen
durchschnittlich 500 bis 1.000 mm. Im Hochland
der Schotts herrscht winterfeuchtes Steppenklima
mit ausgeprägten saisonalen
Temperaturschwankungen (Januarmittel kaum über
0° C, Augustmittel 30° C). Die Niederschläge,
meist in Form von kurzen Platzregen, betragen
hier nur noch 350 mm. Der Nordhang des
Sahara-Atlas wird wieder stärker beregnet; an
der Südseite aber vollzieht sich rasch der
Übergang zum heißen, trockenen Wüstenklima der
Sahara mit täglichen Temperaturschwankungen bis
20° C und mehr. Die Temperaturen erreichen im
Sommer über 40° C, im Winter können sie unter 0°
C sinken. In manchen Gegenden liegt das
langjährige Niederschlagsmittel bei nur 10 mm.
Aus der Sahara weht in den Sommermonaten häufig
der Schirokko, ein trockener, staubbeladener
Wind.