| Stand: 06.07.2008. Unverändert gültig seit dem8. Januar 2008 | |
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Vor Reisen in die Demokratische Republik Kongo wird gewarnt. Dies gilt in besonderem Maße für den Nord-Kivu. Die Lage in der Hauptstadt Kinshasa ist seit den schweren bewaffneten Auseinandersetzungen am 22. / 23. März 2007 ruhig; der Flughafen N’Djili funktioniert normal. Seit Anfang September haben sich jedoch die militärischen Auseinandersetzungen zwischen den regulären Streitkräften und Milizen im Ost-Kongo, insbesondere in der Provinz Nord-Kivu mit der Hauptstadt Goma, erheblich intensiviert. Die Sicherheitslage im gesamten Land ist weiterhin fragil. Der Osten des Landes (Ituri, Nord- und Süd-Kivu) ist nicht befriedet, hier gibt es immer wieder aufflammende Unruhen unterschiedlicher Intensität. Auch in Teilen der Provinz Katanga ist die Lage nicht stabil. Auch in anderen Regionen des Landes kann es zu nicht vorhersehbaren gewalttätigen Unruhen kommen. So gab es in der westlichen Provinz Bas-Kongo im Februar 2007 Zwischenfälle mit mehr als 130 Toten. Bei Kämpfen am 22./23. März 2007 in Kinshasa (sowie Teilen der Provinzen Equateur, Province Orientale und Bandundu) zwischen der kongolesischen Armee und oppositionellen Milizen wurden mehrere hundert Menschen getötet und verletzt. Es entstand erheblicher materieller Schaden, auch in Folge von Plünderungen. Infolge der desolaten humanitären und sozialen Lage kommt es, z.B. durch demobilisierte Milizionäre, zu Raubüberfällen u.ä.. Die Botschaft kann generell bei bewaffneten Auseinandersetzungen in der Hauptstadt sowie in anderen Landesteilen nur sehr eingeschränkt konsularische Hilfe leisten. Kriminalität Die Kriminalität ist in der Demokratischen Republik Kongo normalerweise nicht höher als in anderen afrikanischen Ländern. Es gelten die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen (unauffälliges Verhalten, Meiden bestimmter Stadtviertel, Auftreten in kleinen Gruppen mit örtlicher Begleitung usw.). Hohe Gewaltbereitschaft geht von jugendlichen Straßenbanden aus („shégués“), die in den Städten insbesondere an stark belebten Orten operieren. |
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Weiterführende Informationen und Links zur Demokratischen Republik Kongo beim Auswärtigen Amt
| Weltweiter Hinweis Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Besonders hoch ist die Gefahr von Anschlägen im Nahen und Mittleren Osten, in Afghanistan, Indonesien und - wie zahlreiche schwere Anschläge in der jüngsten Zeit gezeigt haben - auch in Russland. Darüber hinaus besteht sie insbesondere in Regionen, in denen bereits in der Vergangenheit Terroranschläge verübt oder Terrororganisationen aufgedeckt wurden, in denen Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder in denen Attentate mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Eine Gefährdung ist jedoch auch anderswo nicht auszuschließen, etwa in den USA, oder den Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Als vorrangige Ziele müssen weiterhin Orte mit Symbolcharakter gelten. Dazu zählen religiöse Versammlungsstätten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastrukturen (einschließlich Luft- , Bahn- und Seeverkehr), Wirtschafts- und Tourismuszentren sowie Orte mit großen Menschenansammlungen. Das Auswärtige Amt empfiehlt deshalb allen Reisenden nachdrücklich sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Zum Beispiel sollten Reisende sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, wachsam sein und verdächtige Vorgänge (z.B. unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden. Disclaimer des Auswärtigen Amtes
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