Unité, Discipline et Travail
(Französisch für „Einigkeit, Diziplin und Arbeit“)
(offizieller Wahlspruch)
Côte d'Ivoire ist ein Staat in Westafrika. Sie grenzt an Liberia, Guinea, Mali, Burkina Faso und Ghana und im Süden an den Atlantik. Im deutschsprachigen Raum ist die Bezeichnung „Elfenbeinküste“ im Sprachgebrauch und in den Medien verbreitet. Im offiziellen Verkehr beispielsweise der deutschen Bundesregierung wird jedoch der offizielle Name Côte d'Ivoire verwendet. Im Lande selbst ist die Benutzung einer anderen als der offiziellen Bezeichnung unter Strafe verboten. Auch wörtliche Übersetzungen des Namens in andere Sprachen fallen unter dieses Verbot. Im Gegensatz zu anderen Staaten, die sich unter anderem durch Namensänderung ihres kolonialen Erbes entledigten und mit Bezeichnungen aus der eigenen Historie ihre Identität wiederfanden, hielt Côte d'Ivoire auch nach der Erlangung der Unabhängigkeit im Jahr 1960 an den engen Verbindungen zu Frankreich fest. Im September 2002 erhob sich ein Teil der Armee gegen die Regierung und brachte die nördliche Hälfte des Staates unter ihre Kontrolle. Sie halten auch die zweitgrößte Stadt des Landes, Bouaké. Diese Entwicklung hat ihren Hintergrund auch in ethnischen Spannungen, in Côte d'Ivoire leben viele aus den angrenzenden Staaten eingewanderte Menschen. Es ist aber auch ein Konflikt um den Zugang zu Ressourcen. Der Konflikt ist bis jetzt nicht gelöst.
Amtliche
Kurzform:
Côte d´Ivoire
Name in Landessprache:
Kurzform:
Cote d'Ivoire
Vollform:
République Côte d'Ivoire
Der Name erinnert an die ehemals große Bedeutung des überseeischen Elfenbeinhandels für diesen Teil Afrikas. Name in
Englisch: Cote d'Ivoire Ehemaliger Name: Elfenbeinküste
Staatsgebiet: Côte d'Ivoire grenzt an Liberia, Guinea, Mali, Burkina Faso und Ghana und im Süden an den Atlantik.
CIA
Background-Info
Close ties to France since independence in 1960, the development of cocoa production for export, and foreign investment made Cote d'Ivoire one of the most prosperous of the tropical African states, but did not protect it from political turmoil. In December 1999, a military coup - the first ever in Cote d'Ivoire's history - overthrew the government. Junta leader Robert GUEI blatantly rigged elections held in late 2000 and declared himself the winner. Popular protest forced him to step aside and brought runner-up Laurent GBAGBO into power. Ivorian dissidents and disaffected members of the military launched a failed coup attempt in September 2002. Rebel forces claimed the northern half of the country, and in January 2003 were granted ministerial positions in a unity government under the auspices of the Linas-Marcoussis Peace Accord. President GBAGBO and rebel forces resumed implementation of the peace accord in December 2003 after a three-month stalemate, but issues that sparked the civil war, such as land reform and grounds for citizenship, remain unresolved. The central government has yet to exert control over the northern regions and tensions remain high between GBAGBO and opposition leaders. Several thousand French and West African troops remain in Cote d'Ivoire to maintain peace and facilitate the disarmament, demobilization, and rehabilitation process.