| Stand: 06.07.2008. Unverändert gültig seit dem 11. September 2007 | |
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Von nichtnotwendigen Reisen in die Côte d’Ivoire wird abgeraten. Notwendige (dienstliche / geschäftliche) Reisen nach Abidjan, Yamoussoukro und einige andere Städte im Süden des Landes und die nähere Umgebung können, nach vorheriger Absprache mit der Botschaft und unter dem generellen Vorbehalt einer plötzlichen Lageänderung infolge politischer Unruhen, durchgeführt werden. Die Côte d’Ivoire durchläuft seit Jahren eine tiefgreifende politische Krise. Dies führte mehrfach zu politischen Unruhen, auch mit Ausschreitungen gegenüber Ausländern (in den Städten), und war Auslöser gewaltsamer ethnischer Auseinandersetzungen, eher in ländlichen Regionen und besonders im Westen des Landes. Seit Anfang März 2007 hat sich die Lage etwas entspannt. Das Risiko plötzlicher politischer und sozialer Unruhen besteht jedoch weiterhin. Dazu kommt ein hohes Maß an Gewaltkriminalität. Reisen über Land / Kriminalität / Strassenverkehr Die Zufahrtsstraßen von Abidjan sind von 22:00 Uhr abends bis 6:00 Uhr früh für ein- und ausgehenden Verkehr gesperrt. Reisen bei Dunkelheit sollten in jedem Fall gemieden werden wegen hoher Gefahr von Straßenüberfällen. Auch von Reisen in den Westen des Landes (in die unter Militärverwaltung stehenden Distrikte Duékoué, Guiglo, Toulepleu und Blolequin) ist abzuraten. Reisen in den Norden der Côte d’Ivoire, der noch unter Kontrolle der so genannten „Forces Nouvelles“ steht, unterliegen weiterhin einem deutlich höheren Risiko der Gewaltkriminalität (fehlende Sicherheitskräfte). Die Möglichkeit konsularischer Betreuung von Deutschen im Norden des Landes ist eingeschränkt. |
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Weiterführende Informationen und Links zur Elfenbeiküste beim Auswärtigen Amt
| Weltweiter Hinweis Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Besonders hoch ist die Gefahr von Anschlägen im Nahen und Mittleren Osten, in Afghanistan, Indonesien und - wie zahlreiche schwere Anschläge in der jüngsten Zeit gezeigt haben - auch in Russland. Darüber hinaus besteht sie insbesondere in Regionen, in denen bereits in der Vergangenheit Terroranschläge verübt oder Terrororganisationen aufgedeckt wurden, in denen Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder in denen Attentate mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Eine Gefährdung ist jedoch auch anderswo nicht auszuschließen, etwa in den USA, oder den Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Als vorrangige Ziele müssen weiterhin Orte mit Symbolcharakter gelten. Dazu zählen religiöse Versammlungsstätten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastrukturen (einschließlich Luft- , Bahn- und Seeverkehr), Wirtschafts- und Tourismuszentren sowie Orte mit großen Menschenansammlungen. Das Auswärtige Amt empfiehlt deshalb allen Reisenden nachdrücklich sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Zum Beispiel sollten Reisende sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, wachsam sein und verdächtige Vorgänge (z.B. unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden. Disclaimer des Auswärtigen Amtes
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