Ghana

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Sicherheitshinweis

 
  Stand: 06.07.2008. Unverändert gültig seit dem 21 September 2007
  Flutkatastrophe im Norden des Landes:

Nach den Überschwemmungen in Norden des Landes wurden die Northern Region, die Upper East Region und die Upper West Region am 12.09.07 zu Katastrophengebieten erklärt, wobei die Northern Region am stärksten betroffen ist. Nach offiziellen Angaben wurden 29 Straßen, sog. Highway Roads in Upper East zerstört, darunter folgende Verbindungen: Bawku-Bindari, Bolgatanga-Nyariga, Dacheeo-Bolgatanga, Navrongo-Sandema, sowie 54 weitere Zufahrtstraßen (Feederroads).

In der Northern Region sind die Straßen Saboba-Wapuli, Yendi-Chereponi, Saboba-Chereponi, Tamale-Nawuni (schwer beschädigt) betroffen, in der Western Region Enchi- und umliegende Gemeinden.

Folgende Brücken in der Northern Region sind zerstört: Kulungungu Bridge zwischen Bawku und Burkina Faso, Manga-Binduri Bridge, Kukparigu-Bawku-Garu Bridge und Bugri-Wariyanga Bridge wurden weggespült, wodurch der District Garu vom Rest der Region abgeschnitten ist. Die Brücke Sandema - Chuchuliy ist beschädigt. In und um Bolgatanga wurden 4 kleinere Brücken beschädigt.

Die Versorgungslage in den genannten Gebieten ist schlecht, darüber hinaus besteht Seuchengefahr. In Upper East sind Fälle von Cholera und anderen hochwasserbedingten Infektionskrankheiten bekannt geworden.

Von Reisen in die o.a. Gebiete wird derzeit abgeraten. Wer Reisen in die Katastrophengebiete plant, sollte rechtzeitig Kontakt mit der Deutschen Botschaft in Accra aufnehmen, um den letzten Stand der Lageentwicklung in Erfahrung zu bringen.

2) Vogelgrippe: Mit der Bestätigung durch das WHO-Referenzlabor in Kairo ist Ghana das 9. afrikanische Land, in dem die KLASSISCHE GEFLÜGELPEST (hochpathogene Form der AVIÄREN INFLUENZA, VOGELGRIPPE) durch H5N1 aufgetreten ist. Betroffen waren eine Hühnerfarm in der Nähe der Hafenstadt Tema östlich von Accra mit 1.600 Tieren sowie zu einem späteren Zeitpunkt Farmen in Sunyani (Brong Ahafo) und Aflao (Voltaregion, Grenze zu Togo). Menschliche Erkrankungen wurden bisher nicht bekannt. Es wird Reisenden empfohlen, Kontakte mit lebendem oder rohem Geflügel bzw. Vögeln zu vermeiden

Bitte beachten Sie auch die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unter www.bmelv.de veröffentlichten aktuellen Informationen („Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe“). Weitere Informationen des Auswärtigen Amts zum Thema „Vogelgrippe“ unter den Informationen des Gesundheitsdienstes.

Landesspezifische Sicherheitshinweise
In den nördlichen Landesteilen Ghanas kommt es gelegentlich zu Stammeskonflikten mit Auswirkungen auf die Sicherheitslage (z.B. nächtlichen Ausgangssperren). Vor Reisen in diese Regionen sollten daher aktuelle Informationen zur Lage eingeholt werden. Bei Reisen in die Grenzregionen und in die Nachbarländer wird dringend empfohlen, die dort geltenden Sicherheitshinweise sorgfältig zu studieren.

Weiterführende Informationen und Links zu Ghana beim Auswärtigen Amt

 

Die aktuellen Reiseinfos und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes der BRD finden Sie hier:

Reiseinfos & Sicherheitshinweise - Länderauswahlseite

Reisehinweise enthalten faktische Auskünfte unter anderem über die Einreisebestimmungen des Landes, medizinische Hinweise, straf- oder zollrechtliche Besonderheiten. Sie werden regelmäßig überprüft und aktualisiert.

Sicherheitshinweise machen auf besondere Risiken für Reisende im Ausland lebende Deutsche aufmerksam. Sie werden regelmäßig überprüft und aktualisiert. Sie können die Empfehlung enthalten, auf Reisen zu verzichten oder sie einzuschränken. Gegebenenfalls wird von (nicht unbedingt erforderlichen) Reisen abgeraten.

Besonders gefährdete Länder und Gebiete sind auf der folgenden Seite unter den Rubriken "Das Auswärtige Amt warnt" und "Das Auswärtige Amt rät ab" zusammen gefasst.

Aktuelle Reisewarnungen und Sicherheitshinweise

Reisewarnungen enthalten einen dringenden Appell des Auswärtigen Amts, Reisen in ein Land oder in eine Region eines Landes zu unterlassen. Sie werden nur dann ausgesprochen, wenn aufgrund einer akuten Gefahr für Leib und Leben vor Reisen in ein Land oder in eine bestimmte Region eines Landes gewarnt werden muss. Eine Reisewarnung wird nur selten ausgesprochen. Deutsche, die in diesem Land leben, werden gegebenenfalls zusätzlich zur Ausreise aufgefordert.

Quelle: Auswärtiges Amt


Weitere Quellen

Österreich
Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten

Schweiz
Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA)

Großbritannien
The Foreign & Commonwealth Office’s (FCO) Travel Advice Notices  

Vereinigte Staaten
U.S. Departement of State: Travel warnings

Australien
The Australian Government's travel advisory and consular assistance service

 

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