| Stand: 25.04.2008. Unverändert gültig seit dem 3. Mai 2007 | |
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Ende Januar 2007 ist in Lagos erstmals ein Todesfall durch das Vogelgrippevirus H5N1 bestätigt worden. Bitte beachten Sie die einschlägigen Verhaltenshinweise im Umgang mit Geflügel und Geflügelprodukten. 4. Landesspezifische Sicherheitshinweise Von Reisen in die Bundesstaaten Delta, Bayelsa, Rivers und Akwa Ibom wird abgeraten. In diesen Bundesstaaten besteht ein hohes Anschlags- und Entführungsrisiko, nicht nur auf dem Festland, sondern auch auf der Küste vorgelagerten Einrichtungen (z.B. Ölbohrplattformen) und auf den Wasserwegen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Geiseln auch körperlich zu Schaden kommen. Die Bewegungsfreiheit ist stark eingeschränkt, die Sicherheitskräfte sind in den größeren Städten nicht immer Herr der Lage. Seit Beginn des Jahres 2006 ist es im Niger Delta verstärkt zu bewaffneten Angriffen auf Einrichtungen ausländischer Ölgesellschaften sowie zu Entführungen ausländischer (meist westlicher) Arbeitnehmer von in der Region tätigen Unternehmen gekommen. Aufgrund einer weiteren Verschärfung der Sicherheitslage besteht seit Sommer 2006 eine nochmals erhöhte Gefährdung von Ausländern durch Entführungen und Anschläge in mehreren Bundesstaaten im Niger Delta. Ein Aufenthalt in der Region sollte nur dann erwogen werden, wenn umfassende Sicherheitseinrichtungen einer Organisation (z.B. Unternehmen) in Anspruch genommen werden können (gesicherte Transporte, gesicherte Unterkünfte). Dies gilt in besonderem Maße auch für die Wasserwege. In den städtischen Ballungsgebieten sowie in den ölreichen Staaten des Nigerdeltas besteht eine erhöhte Gefahr schwerer Gewaltkriminalität. In den Ölfördergebieten in der Region des Niger Deltas, das die nigerianischen Bundesstaaten Delta, Bayelsa, Rivers und Akwa Ibom umfasst, kommt es immer wieder zu Kämpfen zwischen paramilitärisch organisierten Banden untereinander und mit den Sicherheitskräften. Insbesondere in Port Harcourt kommt es immer wieder zu Schusswechseln verschiedener Gruppen untereinander bzw. mit der Polizei, wobei die Sicherheitskräfte nicht immer Herr der Lage sind. Reisende sollten sich vor Reisen außerhalb von Abuja und Lagos stets in nigerianischen und internationalen Medien über die aktuelle Sicherheitslage informieren. In Nigeria können überall jederzeit gewaltsame lokale und regionale Konflikte aufflammen, die soziale, religiöse und/ oder ethnische Ursachen haben können. Im südwestlichen Bundesstaat Oyo wurden im Zusammenhang mit der Absetzung eines Gouverneurs im Januar 2006 zahlreiche Menschen getötet. Im Bundesstaat Plateau besteht eine erhöhte Gefahr durch kriminelle Banden. Im Bundesstaat Anambra, insbesondere in Onitsha und der näheren Umgebung, kommt es immer wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen mit zahlreichen Toten und Verletzten. Meist sind diese Auseinandersetzungen von nur kurzer Dauer (wenige Tage) und örtlich begrenzt (meist nur einzelne Orte, in größeren Städten nur einzelne Stadtteile, nie ganze Bundesstaaten). Reisen über Land / Straßenverkehr: Autofahrten sollten nur mit ortskundigen und zuverlässigen, möglichst persönlich bekannten und einheimischen Personen durchgeführt werden, vorzugsweise im Konvoi. Fahrten bei Dunkelheit sollten in jedem Fall vermieden werden Im Zweifel sollte trotz Reifenpanne weitergefahren werden, um einem möglichen Überfall zu entgehen. Von Busreisen im Lande ist abzuraten. Reisebusse können besonders bei Dunkelheit in schwere Unfälle verwickelt oder von bewaffneten Banden überfallen werden. |
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Weiterführende Informationen und Links zu Nigeria beim Auswärtigen Amt
| Weltweiter Hinweis Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort. Besonders hoch ist die Gefahr von Anschlägen im Nahen und Mittleren Osten, in Afghanistan, Indonesien und - wie zahlreiche schwere Anschläge in der jüngsten Zeit gezeigt haben - auch in Russland. Darüber hinaus besteht sie insbesondere in Regionen, in denen bereits in der Vergangenheit Terroranschläge verübt oder Terrororganisationen aufgedeckt wurden, in denen Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder in denen Attentate mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Eine Gefährdung ist jedoch auch anderswo nicht auszuschließen, etwa in den USA, oder den Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Als vorrangige Ziele müssen weiterhin Orte mit Symbolcharakter gelten. Dazu zählen religiöse Versammlungsstätten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastrukturen (einschließlich Luft- , Bahn- und Seeverkehr), Wirtschafts- und Tourismuszentren sowie Orte mit großen Menschenansammlungen. Das Auswärtige Amt empfiehlt deshalb allen Reisenden nachdrücklich sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Zum Beispiel sollten Reisende sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, wachsam sein und verdächtige Vorgänge (z.B. unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden. Disclaimer des Auswärtigen Amtes
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