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Reiseservice Somalia |
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Bevölkerungsdaten

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Einwohner: 9.832.017
(WR: 84)
Juli 2009

Bevölkerungsprojektion für 2050:
25.500.000
(Quelle: UNFPA:
Weltbevölkerungsbericht 2004)
Bevölkerungswachstumsrate: 2,82%
2009

Geburtenrate: 44,12
Lebendgeburten auf 1000 Einwohner
2008

Sterberate: 16,28
Todesfälle auf 1000 Einwohner
2007

Migrationsrate: 5,19 Migranten/1.000 Einwohner
von 1000 Einwohnern
(2005)
Lebenserwartung insgesamt: 48,09 Jahre Lebenserwartung Männer: 46,36 Jahre Lebenserwartung Frauen: 49,87 Jahre
Alterstruktur
0-14 Jahre:
45% (m 2.215.331/w 2.204.503)
15 - 64 Jahre:
52,6% (m 2.588.356/w 2.579.737)
65 Jahre und darüber: 2,5% (m 101.764/w 142.326)
(2009)
Medianalter
Gesamtbevölkerung: 17,6 Jahre
männlich: 17,5 Jahre
weiblich: 17,7 Jahre
2007
Einwohner pro km2: 13;
Urbanisierung: 34.8%
Säuglingssterberate: 113,08 (von 1000 Lebendgeburten)
2007
Jungen: 126,06
Mädchen: 107,06
Einwohner pro Arzt: 19071

HIV/AIDS
Anzahl:
43.000
Todesfälle:
Infizierungsrate der 14-49 Jährige:
1,00%
Alphabetisierung
Gesamtbevölkerung: 37,8%
männlich: 49,7%
weiblich: 25,8%
Religionen: Muslime (Sunniten) 99,8%,
Christen 0,1;
Sonstige 0,1
Ethnien: Somalier 85%; Araber, Bantu und Andere 15%
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Städte |
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Muqdisho (Mogadischu) [Hauptstadt] (S 2003) 1.174.881, Hargeysa (S 2005) 450.000, Kismaayo (S 1984) 70.000, Berbera (S 1984) 65.000, Marka (S 1984) 60.000 |
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Quelle:
Fischer Weltalmanach |
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Der Ursprung der Somali ist umstritten. Die Somali selbst führen
sich auf arabische Stämme zurück und sind der Meinung, dass sie vor
etwa 2000 Jahren aus dem
Jemen
nach Nordostafrika eingewandert sind. Die traditionelle
Geschichtsschreibung schließt sich dieser Sichtweise größtenteils an
(z.B. Lewis 1980). Die Sprachwissenschaft hingegen sieht die
Ursprünge der Somali im
äthiopischen Hochland und meint, dass sie von dort aus zusammen
mit anderen Gruppen in die Tiefebenen eingewandert sindund sich
später vor allem in den Küstenstädten mit arabischen und persischen
Einwanderern vermischten.
Die anteilmäßig bei weitem bedeutendste Ethnie sind die
Somali, deren Siedlungsgebiet sich auch auf Ost-Äthiopien
(Somali-Region),
Dschibuti und Nordost-Kenia
erstreckt.
Von besonderer Bedeutung für Gesellschaft und Politik Somalias
ist die
Clanstruktur der Somali. Jeder Somali gehört einem Stamm oder
Clan (Qaabiil) an, wobei die Clanzugehörigkeit patrilinear
vererbt wird. Jede dieser Clanfamilien zerfällt in eine große Zahl
Subclans und „Geschlechter“ (Somali: Reer, was „Leute aus“,
„Nachkommen von“ bedeutet). Letztere sind Einheiten von einigen
Hundert bis einigen Tausend Männern, die anfallendes
Blutgeld (diya, mag) gemeinsam bezahlen bzw. erhalten.
Dieses System verschafft dem einzelnen Somali zwar Schutz für Leben
und Eigentum, führt jedoch zu endlosen Blutfehden, die sich nicht
nur auf einzelne Verbrechen beziehen, sondern traditionell auch
Auseinandersetzungen um Wasser- und Weiderechte sowie – in jüngerer
Zeit – den Kampf um die politische Macht und die Kontrolle der
humanitären Hilfe umfassen.
Minderheiten
Minderheiten sind die
somalischen Bantu (deren Vorfahren im 19. Jahrhundert als
Sklaven aus Tansania, Mosambik und Malawi ins Land gebracht
wurden), Angehörige der
Suaheli-Gesellschaft und Gruppen gemischter Herkunft an der
Küste (z.B.
Bajuni,
Brawanesen,
Benadiri/Reer Hamar), auf bestimmte Berufe beschränkte Gruppen
wie die
Yibir sowie einige Tausend
Araber
und einige Hundert Inder und Pakistaner.
Quellen
Artikel Somali (Volk). In: Wikipedia, Die freie
Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 21. Februar 2008, 11:45 UTC. URL:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Somali_%28Volk%29&oldid=42802444
(Abgerufen: 4. März 2008, 20:43 UTC)
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