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Jamhuuriyadda Soomaaliland (Somali)
جمهورية ارض الصومال
Dschumhūriyyat Arḍ aṣ-Ṣūmāl (arab.)
Republic of Somaliland (engl.)
Republik Somaliland
Wahlspruch: Justice, Peace, Freedom, Democracy and Success for All
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englisch, "Gerechtigkeit, Frieden, Freiheit, Demokratie und Erfolg für alle"

Die Republik Somaliland (Somali: Jamhuuriyadda Soomaaliland) ist ein de facto unabhängiger, international nicht anerkannter Staat in Ostafrika, der den Nordteil Somalias – das ehemalige Kolonialgebiet Britisch-Somaliland – umfasst. Der Name Somalilands ist vom Volk der Somali abgeleitet, dem die meisten der schätzungsweise 3,5 Mio. Einwohner angehören.
Das heutige Somaliland hatte sich nach seiner Unabhängigkeit von Großbritannien 1960 mit Italienisch-Somaliland zu Somalia vereinigt. Am 18. Mai 1991 erklärte es sich einseitig für unabhängig, als die somalische Regierung gestürzt worden war und der Bürgerkrieg in Somalia eskalierte. Seither hat es ein relativ stabiles demokratisches System aufgebaut. Seine Hauptstadt ist Hargeysa, Präsident ist seit 2002 Dahir Riyale Kahin.
Geographie: Somaliland liegt im Osten des afrikanischen Kontinents, am Horn von Afrika auf der Somali-Halbinsel. Das Land liegt zwischen 08°00'–11°30' nördlicher Breite und 42°30'–49°00' östlicher Länge. Es grenzt im Westen an Dschibuti, im Süden an die Somali-Region Äthiopiens und im Osten an die faktisch autonome Region Puntland innerhalb Somalias. Außerdem besitzt das Land im Norden eine über 700 km lange Küste am Golf von Aden, wo der Jemen nördlich gegenüber liegt.
Die weitgehend flachen Küstenstreifen – genannt Guban – reichen bis zu 70 Kilometer in das Landesinnere und weisen ein heißes Klima auf. Ihnen schließen sich die Berge des in ost-West-Richtung verlaufenden Somali-Hochlands an, einschließlich des 2.450 m hohen Shimbiris, der die höchste Erhebung Somalilands und ganz Somalias darstellt. Ganz im Süden hat Somaliland Anteil am Haud-Plateau, das sich größtenteils im angrenzenden Äthiopien erstreckt.
Das Klima das Landes wird stark durch tropische Monsune geprägt. In den Küstengebieten kommt es mit bis zu 1000 mm zum höchsten Niederschlagswert pro Jahr, wohingegen im Landesinneren durchschnittlich nur etwa 500 mm zu verzeichnen sind. Die Niederschlagsmengen fallen jedoch zeitlich sehr unterschiedlich aus. Man unterscheidet vier Jahreszeiten: Die Jilal-Trockenzeit beginnt etwa im Januar und bringt heißen und trockenen Wind ohne Niederschlag mit Temperaturen zwischen 26 und 32 °C. Gu, die erste Regenzeit im Jahr, beginnt abhängig von den Passatwinden üblicherweise im März und dauert bis Juni an. Ab August setzt die zweite Trockenperiode ein, Hagaa (Xagaa) genannt. Sie wird ausgelöst durch heiße und trockene Monsunwinde, die auch Staubwolken mit sich führen. Die zweite Regenzeit Dayr dauert von Anfang September bis Dezember, dem kältesten Monat im Jahr mit Temperaturen zwischen 15 und 26 °C.

Teil der Höhlenmalereien von Laas Geel*
Geschichte:
Wirtschaft: Die Haupteinnahmequelle des Landes ist der Export von Lebendvieh nach Saudi-Arabien und in weitere Staaten der Arabischen Halbinsel. Der Hafen von Berbera dient als wichtiger Exporthafen für Äthiopien.
Die Nichtanerkennung hat zur Folge, dass Somaliland kaum internationale Entwicklungshilfe erhält; dies wird zum Teil durch die Geldüberweisungen im Ausland lebender Somaliländer wettgemacht, die den weitgehenden Wiederaufbau nach dem Krieg möglich machten[7]. Auch hat Somaliland im Gegensatz zu vielen afrikanischen Staaten keine Auslandsschulden, da es als offiziell nichtexistenter Staat keine Kredite der Weltbank oder des Internationalen Währungsfonds erhält.
Der Haushalt der Regierung liegt bei etwa 35 Mio. US-Dollar jährlich.[

Nomaden mit Kamelen in Gabiley
Bevölkerung: Die Bevölkerung wird auf etwa 3,5 Millionen geschätzt. Das durchschnittliche jährliche Bevölkerungswachstum beträgt 3,4 %. Auf einem km² leben durchschnittlich 25 Einwohner. 55 % der Bevölkerung sind Nomaden oder zumindest teilweise Nomaden, während 45 % in Dörfern oder Städten einen festen Wohnsitz haben. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt für Männer 50 Jahre, für Frauen 55.
Größter Clan in Somaliland sind die Isaaq, die im Zentrum des Landes leben. Als Minderheiten sind die Dir im Westen und die Darod (mit den Subclans der Warsangeli und Dolbohanta) im Osten vertreten.
Politik: Das Land besitzt seit 1997 eine Verfassung und ein republikanisches Zweikammernsystem mit Ältestenrat und Repräsentantenhaus. Präsident und Vizepräsident werden gewählt, der Präsident mit seinem Kabinett bildet den Vorsitz der Regierung.
In den dritten Mehrparteienwahlen seit 1991 ist im Oktober 2005 die Regierungspartei UDUB mit 33 von 82 Parlamentssitzen als Siegerin hervorgegangen. Die beiden Oppositionsparteien Kulmiye und UCID kamen auf 28 beziehungsweise 21 Sitze. Die Neue Zürcher Zeitung kommentiert dazu: „Während große Teile von Somalia in Bürgerkrieg und Anarchie versanken, verstand es Somaliland, nicht nur den inneren Frieden zu wahren, sondern auch eine einigermaßen stabile Demokratie einzurichten – eine beachtliche Leistung im regionalen Kontext.“[6]
Somaliland wurde bislang international nicht als unabhängiger Staat anerkannt und ist Mitglied der UNPO. Obwohl das Land als politisch stabil und friedlich gilt, besteht die UNO auf der Wiedervereinigung mit Rest-Somalia. Somaliland wiederum sieht sich in der Kontinuität des britischen Protektorats, das im Jahre 1960 für immerhin fünf Tage bereits unabhängig gewesen ist.
Unklarheit herrscht hinsichtlich der beiden östlichen Regionen Sool und Sanaag, die sowohl von der Republik Somaliland als auch vom selbsterklärten somalischen Teilstaat Puntland beansprucht werden; im Zuge der Grenzstreitigkeiten sind auch mehrmals militärische Gruppierungen aus Puntland in diese Regionen vorgedrungen, und es kam zu Zusammenstößen, zuletzt Ende 2007 um Las Anod. Historisch gehörten sie zu Britisch-Somaliland. Ohne eine Einigung über ihre Zugehörigkeit scheint die internationale Anerkennung Somalilands weiterhin unwahrscheinlich.

Stadtzentrum von Hargeysa mit Kriegsdenkmal
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Description |
During the civil war, this plane was shot
down during a bombing mission. The plane has now become a
monument in the centre of Hargeisa. Most of the people you
meet have a brutal story to tell. |
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Source |
Bomber |
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Date |
February 25, 2005 at 19:33 |
|
Author |
najeeb |
Permission
(Reusing
this image) |
See below. |

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is licensed under
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cc-by-sa license. |
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*Description |
Detail of the Laas Geel cave paintings (near
Hargeysa, Somaliland/Somalia) showing a cow herd. |
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Source |
Herd of cows |
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Date |
February 27, 2005 at 07:49 |
|
Author |
najeeb |
Quellen:
Dieser Artikel
basiert auf dem Artikel
Somaliland
und aus der freien Enzyklopädie
Wikipedia
und steht unter der
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