| Hinweis vom 6. Dezember 2007 | |
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Aktuelle Hinweise Teile von Uganda sind derzeit von einer Flutkatastrophe betroffen. Die überfluteten Gebiete liegen im Norden und Nordosten des Landes (Regionen Lango, Teso, Karamoja, Acholi). Diese Gebiete wurden von der ugandischen Regierung zu Notstandsgebieten erklärt. Touristische Attraktionen (alle Nationalparks) sind derzeit nicht von der Flut betroffen, ebenso nicht der Flughafen Entebbe und die Hauptstadt Kampala Ebola hämorrhagisches Fieber EHF: Nachdem 1000 km entfernt, in der Demokratischen Republik Kongo, erneut das EHF ausgebrochen ist, kontrollieren die ugandischen Grenzkontrollen an den Landesgrenzstellen wie auch am Flughafen Entebbe auf entsprechende Krankheitszeichen. Für Uganda besteht kein Infektionsrisiko. 4. Landesspezifische Sicherheitshinweise Reisen über Land / Kriminalität Angesichts möglicher Aktivitäten terroristischer Gruppen wird, wie in anderen Ländern dieser Region, auch in Uganda zu erhöhter Vorsicht geraten. Vor Reisen nach Norduganda (Distrikte Gulu, Kitgum, Pader, Lira, Apac) sollte bis auf weiteres die Botschaft in Kampala um Rat gefragt werden. Seit Beginn der Friedensverhandlungen zwischen der ugandischen Regierung mit der "Lord’s Resistance Army" hat sich die Sicherheitslage verbessert. Übergriffe auf Reisende können aber weiter nicht definitivausgeschlossen werden. Die Sicherheitslage in der Region West Nile (Distrikte Nebbi, Arua, Moyo, Yumbe) ist derzeit stabil. Reisen mit dem Kraftfahrzeug sind möglich; es wird jedoch Anreise per Flugzeug (Flugplätze in Arua und Moyo) empfohlen. Von Reisen in die Karamoja Region im Nordosten an der Grenze zu Kenia (Distrikte Kaabong, Kotido, Moroto, Nakapiripirit) sollte zur Zeit unbedingt Abstand genommen werden, da dort Übergriffe durch kriminelle Elemente sowie eine Gefährdung bei Entwaffnungsaktionen der ugandischen Streitkräfte nicht ausgeschlossen werden können. Ein Besuch des Kidepo Nationalparks ist möglich, sofern die Anreise per Flugzeug erfolgt (wird von den Reiseveranstaltern angeboten). Von Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo von einschließlich dem Albert-See bis zur Grenze zu Ruanda wird abgeraten. Das betrifft auch den Distrikt Bundibugyo und die dort gelegene Semliki Forest Reserve sowie den Semliki National Park. Reisen in die übrigen Landesteile Ugandas erfordern weiterhin ein gewisses Maß an Vorsicht. Aktuelle Information zur Sicherheitslage in touristischen Zielorten können zusätzlich bei der Uganda Wildlife Authority (www.uwa.org.ug und uwa@uwa.or.ug) und beim Uganda Tourism Board (www.visituganda.com und utb@starcom.co.ug) und der Uganda Tourism Association (www.uta.or.ug und ugandatourismassociation@gmail.com) eingeholt werden. Bitte formulieren Sie Ihre Anfragen auf englisch. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte – mit Ausnahme der größeren Straßen im Zentrum Kampalas, die als sicher gelten – auf Spaziergänge verzichtet werden. Dies gilt insbesondere für die Außenbezirke der Hauptstadt. Nachtfahrten mit dem Kfz sind innerhalb von Kampala sowie auf der Strecke Kampala – Entebbe/Flughafen möglich; aufgrund schlecht beleuchteter Straßen, mangelnder Verkehrssicherheit vieler Fahrzeuge und der Fahrweise von Verkehrsteilnehmern wird aber empfohlen, auf Nachtfahrten möglichst zu verzichten.Auch bei Tagesfahrten in städtischen Bereichen sollten Fenster und Türen regelmäßig von innen verschlossen bleiben, da es in den letzten Monaten verschiedene Diebstähle aus Fahrzeugen bei verkehrsbedingtem Halt im Straßenverkehr (Stau, Kreuzungen) gegeben hat. Im Zentrum Kampalas kann es zu Demonstrationen kommen, die für den Ausländer nicht vorhersehbar sind, da sie in den lokalen Zeitungen und im Radio nicht immer angekündigt werden. Dabei wird Tränengas eingesetzt, und es kann zu Todesfällen kommen. Es wird geraten, sich in solchen Fällen von der Innenstadt im allgemeinen und von den Demonstrationen im besonderen fern zu halten . Straßenverkehr / Fahrten zum Flughafen Entebbe Bei Reisen über Land, die in der Regel mit einem Kraftfahrzeug erfolgen, sollte ein zuverlässiges lokales Reiseunternehmen in Anspruch genommen werden. Erhöhte Unfallgefahr besteht aufgrund technischer Mängel an ugandischen Kraftfahrzeugen und überhöhter Geschwindigkeiten. Nächtliche Fahrten außerhalb Kampalas sind im besonderen Maße unfall- und überfallgefährdet und sollten unterlassen werden. Für Fahrten mit Taxis auf der 45 km lange Straßenverbindung zwischen Kampala und dem internationalen Flughafen Entebbe sollten nur als seriös bekannte Taxi-Unternehmen herangezogen werden (beim Reiseveranstalter oder im Hotel zu erfragen). Bietet das Hotel einen Bustransfer vom und zum Flughafen, sollte dieser genutzt werden. Es wird darauf hingewiesen, dass die Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen verschärft wurden, so dass die Fluggesellschaften empfehlen, 3 Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. |
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Weiterführende Informationen und Links zu Uganda beim Auswärtigen Amt
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