Afghanistan

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Das Welterbe in Afghanistan

Wikipedia Artikel Afghanistan

 

"Fünf Jahre nach dem Sturz der Taliban bietet Afghanistan ein ernüchterndes Bild. Die Regierung Karsai ist schwach, die internationale Staatengemeinschaft hat beim Aufbau des Sicherheits- und Justizsektors versagt, und für die meisten Afghanen ist die Verbesserung ihrer unmittelbaren Lebenssituation ausgeblieben. Angesichts der versprochenen Milliardenhilfen hat das erhebliche Ressentiments ausgelöst. Das Wiedererstarken der Taliban im Süden bedroht den weiteren Entwicklungsprozess und die politische Stabilität des ganzen Landes."

Rolf Paasch: Illusionen einer Intervention

 
 

Welterbestätten

Kulturlandschaft und archäologische Stätten des Bamiyan-Tals (K) Rote Liste

 

Bildquelle 2
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/208
Wikilink: http://de.wikipedia.org/wiki/Buddha-Statuen_von_Bamiyan
Weblink:  
Aufgenommen: 2003
Zum Kulturerbe im Bamiyan-Tal gehören die Überreste der beiden Buddha-Statuen aus dem 5. und 6. Jahrhundert, mit 53 und 38 Meter die größten stehenden Buddha-Statuen der Welt. Nach ihrer gewaltsamen Zerstörung durch die Taliban im März 2001 sind sie ein Mahnmal gegen religiösen Fanatismus und Intoleranz. Im Juli 2003 hat die UNESCO die Überreste der Statuen und die zahlreichen buddhistischen Klosteranlagen und Heiligtümer sowie Festungsbauten aus islamischer Zeit in die Welterbeliste aufgenommen. Das Tal wurde wegen der vorhandenen Schäden, der Gefährdung durch Plünderer, illegalen Kunstraub und noch nicht entsorgter Personenminen auch in die "Rote Liste" des gefährdeten Welterbes eingetragen.

Minarett und Ruinen von Jam (K) Rote Liste

 

Bildquelle 1
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/211
Wikilink: http://de.wikipedia.org/wiki/Jam_(Ort)
Weblink:  
Aufgenommen: 2002
Das Minarett von Jam ist stark beschädigt. Die archäologischen Fundstätten in der Umgebung des Minaretts weisen Spuren illegaler Grabungen auf. Auch die Bürgerkriegswirren in Afghanistan hinterließen ihre Spuren. Die UNESCO hat die Stätte im Juni 2002 gleichzeitig mit der Anerkennung als Welterbe auf die "Rote Liste" gesetzt.

 

 

 

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