Kirgisistan ist ein Staat in Zentralasien. Im allgemeinen Sprachgebrauch und in den Medien Deutschlands herrscht eine gewisse Unklarheit über den genauen Landesnamen. Die offizielle, laut Auswärtigem Amt, deutschsprachige Landesbezeichnung lautet Kirgisistan. Ebenfalls verbreitet sind der Name Kirgistan sowie die zu Sowjetzeiten gängige Bezeichnung Kirgisien. Nach dem Zerfall der Sowjetunion versuchten die Kirgisen, ihre nationale Identität durch die Rückbesinnung auf ihre turksprachige Kultur zu stärken und wählten als Landesnamen Кыргызстан/Kırgızstan. Dieser Name mit der ursprünglich persischen Endung für Region oder Land "-stan" unterstreicht die kulturelle Beziehung zu anderen turksprachigen Ländern wie Kasachstan, Usbekistan und Turkmenistan. Umstritten ist hier, ob die korrekte Übertragung dieser Bezeichnung ins Deutsche Kirgisistan oder Kirgistan lautet. Der einzige amtliche deutsche Name des Landes, den das Auswärtige Amt verwendet, lautet Kirgisistan.
Amtliche
Kurzform:
Kirgisistan
Name in Landessprache: Кыргызстан
Kurzform:
-
Vollform:
Kyrgyz Respublikasy
Der Name der Kirgisen die zu den Turkvölkern gehören ist wahrscheinlich aus der Zusammenziehung der Turkworte kyr (Feld) und gizmek (nomadisieren) hervorgegangen. Name in
Englisch: Kyrgyzstan Ehemaliger Name: früher Teil der UDSSR
CIA
Background-Info
A Central Asian country of incredible natural beauty and proud nomadic traditions, Kyrgyzstan was annexed by Russia in 1864; it achieved independence from the Soviet Union in 1991. Nationwide demonstrations in the spring of 2005 resulted in the ouster of President Askar AKAYEV, who had run the country since 1990. Subsequent presidential elections in July 2005 were won overwhelmingly by former prime minister Kurmanbek BAKIYEV. The political opposition organized demonstrations in Bishkek in April, May, and November 2006 resulting in the adoption of a new constitution that transferred some of the president's powers to parliament and the government. In December 2006, the Kyrgyz parliament voted to adopt new amendments, restoring some of the presidential powers lost in the November 2006 constitutional change. Current concerns include: privatization of state-owned enterprises, expansion of democracy and political freedoms, reduction of corruption, improving interethnic relations, and combating terrorism.