| Hinweis vom 4. Dezember 2007 | |
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Das Auswärtige Amt rät wegen der Gefährdungslage dringend von Reisen in die nördlichen, östlichen und südöstlichen Landesteile, einschließlich des Yala-Nationalparks ab. Aufgrund des Risikos von terroristischen Anschlägen bedarf es bei Reisen in den übrigen Landesteilen der besonderen Vorsicht und Wachsamkeit. Nach der Tötung hochrangiger Vertreter des politischen Flügels der LTTE am 3.11.2007 hat sich die Gefahr neuer Anschläge auch im Süden und Westen Sri Lankas erhöht. Zwei Bombenanschläge am 28. November 2007 in Colombo, die mehrere Menschenleben kosteten, haben dies noch einmal verdeutlicht. Mit weiteren Anschlägen –auch in Colombo-muß gerechnet werden. Nördliche, östliche und südöstliche Landesteile Seit Mitte 2006 ist es zu länger dauernden Kampfhandlungen zwischen Regierungstruppen, der LTTE und paramilitärischen Gruppen im Osten sowie in geringerem Maße im Norden des Landes gekommen. Im Osten wurden die Kampfhandlungen seit Sommer 2007 weitgehend eingestellt. Fortdauernde Anschläge, die Präsenz paramilitärischer Gruppen, die nicht vom Staat kontrolliert werden und das jederzeit mögliche Wiedereinsickern von LTTE-Kämpfern in das unübersichtliche Gebiet machen Reisen in den Osten des Landes allerdings zu einem unkalkulierbaren Risiko. Im Oktober und November 2007 hat es Anschläge gegen in Touristengebieten gelegene Militäreinrichtungen (Anuradhapura) und eine Reihe von Bombenanschlägen in dem touristisch erschlossenen Yala-Nationalpark gegeben. Auch das von der LTTE gehaltene Gebiet im Norden und die Halbinsel Jaffna eignen sich derzeit nicht für touristische Reisen. Übrige Landesteile und Hauptstadt Colombo Im Herbst 2006 und in der ersten Jahreshälfte 2007 hat es auch in den touristisch bevorzugten und vom ethnischen Konflikt bisher weitgehend verschonten Landesteilen im Süden und Südwesten (kulturelles Dreieck, Galle) Anschläge auf militärische Einrichtungen gegeben, die viele Todesopfer gefordert haben. Hiervon war auch die Hauptstadt Colombo betroffen. Im Januar 2007 forderten zwei Bombenanschläge auf Reisebusse östlich von Colombo auf der Straße nach Kandy und in der Nähe der Stadt Hikkaduwa zahlreiche zivile Todesopfer. Im März und im April bombardierte die LTTE mit umgebauten Sportflugzeugen den in unmittelbarer Nähe zum Zivilflughafen gelegenen Militärflughafen sowie Ölanlagen bei Colombo. Am 28. November 2007 kam es in Colombo zu zwei Bombenanschlägen, die mehrere Menschenleben kosteten. Mit weiteren Anschlägen muß gerechnet werden. Vor allem in Colombo ist die starke Präsenz des Militärs unübersehbar. Anordnungen der Sicherheitskräfte an den häufigen Sicherheits-Checkpoints müssen unbedingt befolgt werden. Militärische Einrichtungen und Militärkonvois sind immer wieder Ziel von Anschlägen und sind zu meiden. Reisen über Land Nachtfahrten sind auch aus Gründen der Verkehrssicherheit außerhalb der Städte zu unterlassen ; auf die häufig unbeleuchteten Verkehrskontrollpunkte auch innerorts ist besonders zu achten. Hauptverkehrsstraßen bieten eine höhere Sicherheit als weniger kontrollierte Nebenwege und sind deshalb unter den oben genannten Einschränkungen vorzuziehen. |
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Weiterführende Informationen und Links zu Sri Lanka beim Auswärtigen Amt
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