Baden-WÜrttemberg

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Basisdaten

Land:

Baden-Württemberg

ISO 3166-2-Kode:  DE-BW
Beitritt zum Bund:  1949
Fläche:  35.751 km² (Rang 2)
Einwohner:  10,736 Mio (Rang 3) 
Einwohner pro km²:  300  (Rang 3)
Hauptstadt:  Stuttgart (Bev.:595.452 (30. Juni 2007))
Arbeitslosenquote: 4,6 Jan. 2008

Wirtschaft

BIP:  337,117 Mrd. €
BIP pro Kopf:  31.388 €
Einkommen pro Kopf: 19.261 €
Schulden pro Kopf:  4.109 €
Schulden gesamt:  44,113 Mrd. €
Länderfinanzausgleich:  -2.300 Mio. € (2007)
insgesamt bis einschließlich 2007:  -40.106 Mio. €
EU-Vergleich: 130.4  
Politik
Regierungschef: Günther Oettinger
Regierungsparteien: CDU und FDP/DVP
Stimmen im Bundesrat: 6
 
 
Baden-Württemberg ist ein Land im Südwesten Deutschlands. Baden-Württemberg ist das einzige deutsche Land, das aus einer Volksabstimmung hervorging. Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in Württemberg-Baden, Baden und Württemberg-Hohenzollern sprachen sich am 16. Dezember 1951 für den Zusammenschluss dieser drei Länder aus.
Die Landeshauptstadt ist Stuttgart. Sowohl nach Einwohnerzahl als auch nach Fläche steht Baden-Württemberg unter den deutschen Ländern an dritter Stelle.
Im Süden grenzt Baden-Württemberg überwiegend an Bodensee und Hochrhein, im Westen an den Oberrhein. Im Norden zieht sich die Landesgrenze über Odenwald und Tauberland, im Osten über Frankenhöhe und Ries, entlang von Donau und Iller sowie durch das westliche Allgäu. Benachbarte deutsche Länder sind Bayern, Rheinland-Pfalz und Hessen. Im Süden grenzt Baden-Württemberg an die Schweiz (Kantone Schaffhausen, Aargau, Thurgau, St. Gallen (nur über den Bodensee verbunden), Zürich, Baselland und Baselstadt), im Westen an Frankreich (Region Elsass). Über den Bodensee ist es außerdem mit dem österreichischen Bundesland Vorarlberg verbunden.

Wirtschaft

Baden-Württemberg zählt zu den wirtschaftsstärksten und wettbewerbsfähigsten Regionen Europas. Insbesondere im Bereich der industriellen Hochtechnologie sowie Forschung und Entwicklung gilt Baden-Württemberg als die innovativste Region der EU. Die Forschungsstärke spiegelt sich in den Ausgaben für Forschung und Entwicklung wider, welche 2005 bei 4,2 % des BIP liegen, der höchste Wert unter den EU-Regionen-

Gemessen am BIP gehört Baden-Württemberg zu den wohlhabenderen Regionen der EU mit einem Index von 130,4 (EU27: 100, Deutschland: 115,8) (2004). Die Arbeitslosenquote von 4,3 % (Dezember 2007) ist die niedrigste in Deutschland. Sie ist dabei in den eher ländlich geprägten Regionen traditionell deutlich niedriger als in den Städten. So betrug die Quote im Dezember 2007 im Landkreis Biberach lediglich 2,4 %, im Alb-Donaukreis 2,9 % oder im Hohenlohekreis 2,9 %, während sie in den Stadtkreisen Pforzheim 6,5 %, Freiburg im Breisgau 7,5 % und Mannheim mit 7,5 % deutlich höher lag. Ebenfalls lag in Landkreisen an der Schweizer Grenze die Quote etwas höher, wobei dies auf die Nichterfassung der Grenzgänger in die Schweiz als Erwerbstätige (um die 35.000) zurückzuführen ist.

Seit 1999 wirbt die Landesregierung mit dem Slogan „Wir können alles. Außer Hochdeutsch.“ für Baden-Württemberg als Wirtschaftsstandort und Lebensumfeld. Ziel der vom Land als äußerst erfolgreich eingeschätzten Kampagne ist es, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Landes bekannter zu machen und sie mit den kulturellen, landschaftlichen und gastronomischen Vorzügen zu assoziieren.

Kultur

Baden-Württemberg beherbergt zwei Stätten des UNESCO-Welterbes, die Klosterinsel Reichenau im Bodensee und die Zisterzienserabtei Kloster Maulbronn. Außerdem hat es Anteil am Obergermanisch-Raetischen Limes, der ebenfalls zum Weltkulturerbe zählt.

Im Süden und entlang des Rheins wird die Schwäbisch-alemannische Fastnacht gefeiert. Das Cannstatter Volksfest wird nach dem Münchner Oktoberfest als zweitgrößtes Volksfest der Welt bezeichnet. Seit 1978 werden im Land die Heimattage Baden-Württemberg veranstaltet.

Maulbronn Hof und Kirche.jpg
Weltkulturerbe Kloster Maulbronn

Quellen
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Baden-Württemberg aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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Aufkleber einer Werbekampagne des Landes Baden-Württemberg

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