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Treppen im höher gelegenen Teil von Gibraltar
Quelle:
http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Gibraltar_-_stairs.jpg?uselang=de
Lizenz:
GNU Free Documentation license, Version 1.2 or any later
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Die Stadt Gibraltar
ist eine britische Stadt im Regency-Stil des 18. Jahrhunderts. Sie
wurde auf den Ruinen einer spanischen Stadt aus dem 15. Jahrhundert
erbaut, die wiederum auf den Ruinen einer maurischen Stadt aus dem
12. Jahrhundert stand.
St. Michael’s Cave liegt 300 m ü. d. M. und gehört zu den
interessantesten Sehenswürdigkeiten Gibraltars. Die Höhle war bei
den Römern für ihre eindrucksvollen Tropfsteine bekannt.
Leonora’s Cave und Lower St. Michael’s Cave, in denen
heute Konzerte und Ballette aufgeführt werden, gehören zum selben
Höhlenkomplex. Die Upper Galleries wurden 1782 aus dem Stein
gemeißelt und zeigen alte Kanonen sowie Bilder der »Großen
Belagerung« (1779-1783). In der Apes’ Den leben die berühmten
Barbary-Menschenaffen, die in Wirklichkeit keine Menschenaffen,
sondern schwanzlose Makaken sind. Im Gibraltar Museum sind
prähistorische Schmuckstücke und Werkzeuge ausgestellt, außerdem
eine Kopie des »Gibraltarschädels«, des ersten Neandertalschädels,
der 1848 in Europa gefunden wurde. Fundstücke der phönizischen,
griechischen, römischen, maurischen, spanischen und britischen
Geschichte sind ebenfalls zu sehen: eine Waffensammlung der Jahre
1727-1800, ein maßstabgerechtes Modell des Gibraltar-Felsens von
1865 und vieles mehr. Das Museumsgebäude wurde über einem schönen
kompletten Maurischen Badehaus aus dem 14. Jahrhundert
erbaut.
Weiterhin interessant sind das Verlies der Maurischen Burg
(14. Jh.); der Shrine of Our Lady of Europe (bis 1462 eine
Moschee, ab dann eine Kapelle) mit dem Bildnis der Schutzheiligen
von Gibraltar aus dem 15. Jahrhundert; der alte Nun’s Well,
eine maurische Zisterne; Parson’s Lodge Battery (1865) über
der Rosia Bay; The Rock Buster, eine 100-Tonnen-Kanone; die
Garrison Library (18. Jh.); der Trafalgar Cemetary;
die Alameda Gardens; der Europa Point, der genau 26 km
von Afrika entfernt liegt; und die fast vollständig erhaltenen
Stadtmauern, die teilweise noch aus der maurischen Zeit stammen.
Schön ist auch eine Sesselliftfahrt zum Gipfel des Felsens mit Halt
an der Apes’ Den. Das Convent, ein Franziskanerkloster aus
dem 16. Jahrhundert und heutige Residenz des Gouverneurs, ist ein
weiteres beliebtes Ausflugsziel. Man kann auch die Schätze der
Kirchen bewundern. Die Führung (jeweils Mi 10.00 Uhr) schließt die
Besichtigung der beiden Kathedralen, einer Synagoge, der
Garnisonskapelle, der presbyterianischen Kirche und der
Methodistenkapelle ein, die alle geschichtlich interessante Gebäude
sind. Ein weiterer faszinierender Rundgang (Fr 10.30 Uhr) führt
zunächst entlang der Stadtmauern und folgt dann den
Mittelmeerstufen von der O’Hara’s Battery (höchster Punkt
Gibraltars) über die östlichen Klippen und um die südlichen Hänge
zur westlichen Felsseite.
In Gibraltar gibt es fünf Strände. An der Ostseite liegen der
Eastern Beach, die Catalan Bay und in südlicher Richtung
die Sandy Bay, wo der Felsen sehr steil ist und es nur wenige
Parkplätze gibt. Little Bay, ein Kiesstrand, und Camp Bay/Keys
Promenade liegen an der Westküste.

