Die Küsten Lettlands waren schon im 2. Jahrhundert wegen des Handels mit Bernstein bekannt. Seit dem 9. Jahrhundert siedelten Letten im Gebiet des heutigen Lettland. Sie lebten unter lokalen Fürsten, hatten aber keine einheitliche Regierung. Diese politische und militärische Schwäche zog schwedische, Kiewer und deutsche Interessen an. Seit dem 12. Jahrhundert prägten der Deutsche Orden und die Hanse den Raum. Nach Deutschen, Polen und Schweden eroberten die Russen im 18. Jahrhundert das Land. Erst nach dem Ersten Weltkrieg entstand ein eigenständiger lettischer Staat. 1020 erhielt das Land seine Unabhängigkeit. Im Deutsch-Sowjetischen Nichtangriffpakt wurde Lettland der UDSSR zugesprochen. Nach 1945 wurden rund 100.00 Letten aus ihrem Land umgesiedelt und durch Nichtletten. 1991 erklärte sich Lettland erneut Unabhängig. 2004 tritt das Land der EU bei.