Mazedonien ist ein Staat im südöstlichen Europa.
Die Innenpolitik war in den letzten Jahren vor allem durch Konflikte zwischen den beiden größten Nationalitäten, den Mazedoniern und den Albanern, geprägt.
Außenpolitisch ist die Lage von dem Umstand geprägt, dass sämtliche Nachbarn Misstrauen gegen den mazedonischen Staat hegen. Griechenland sieht sich z. B. als alleiniger Erbe des antiken Staats Makedonien. Daraus resultieren Streitigkeiten bezüglich der Geschichte und des Namens. Griechenland beansprucht den Namen "Mazedonien" für sich, da es in Griechenland eine Provinz Makedonien gibt. Damit verknüpft ist das Problem, dass sowohl Mazedonien als auch Griechenland Alexander der Große als Makedonischer König geschichtlich beanspruchen.
Mazedonien war bereits in der SFR Jugoslawien eines der wirtschaftlich rückständigsten Gebiete mit einer nur gering entwickelten Industrie und nur geringen Rohstoffvorkommen. Durch die Schwierigkeiten mit seinen Nachbarn leidet der junge Staat an einer gewissen Isolation, die durch seine Lage als Binnenstaat ohne direkten Zugang zum Meer verstärkt wird. Die Schattenwirtschaft macht in Mazedonien 45 % des BIP aus. Das Land leidet unter den typischen Problemen eines post-sozialistischen Staates, wie z. B. eine ausgeprägte Korruption, ein zu großer Beamtenapparat und die Veraltung der industriellen Betriebe.
Amtliche
Kurzform:
Mazedonien Name in Landessprache: Македонија
Kurzform:
Makedonija
Vollform:
Republika Makedonija
Der Name des Staates leitet sich von den Makedonen ab und erinnert an die Zeiten als sie unter Alexander dem Großen einem der berühmtesten Feldherren der Geschichte ein Weltreich gründeten. Name in
Englisch: Macedonia Ehemaliger Name: am 8.4.93 unter der o.g. vorläufigen Bezeichnung in die UN aufgenommen
Staatsgebiet: Mazedonien liegt im Zentrum der Balkan-Halbinsel. Es war die südlichste Teilrepublik des früheren Jugoslawien und rief erst etwas später als Kroatien und Slowenien seine Unabhängigkeit aus. Es grenzt an Serbien (inkl. Kosovo), Bulgarien, Griechenland und Albanien. Mazedonien ist ein Binnenstaat.
Nur der südliche Teil des heutigen Staates Mazedonien wurde in der Antike zur historischen Region Makedonien gezählt. Der nördliche Teil mit der Hauptstadt Skopje war in der Antike unter dem Namen Paionien (Paionia) bekannt.
CIA
Background-Info
Macedonia gained its independence peacefully from Yugoslavia in 1991, but Greece's objection to the new state's use of what it considered a Hellenic name and symbols delayed international recognition, which occurred under the provisional designation of "the Former Yugoslav Republic of Macedonia." In 1995, Greece lifted a 20-month trade embargo and the two countries agreed to normalize relations. The United States began referring to Macedonia by its constitutional name, Republic of Macedonia, in 2004 and negotiations continue between Greece and Macedonia to resolve the name issue. Some ethnic Albanians, angered by perceived political and economic inequities, launched an insurgency in 2001 that eventually won the support of the majority of Macedonia's Albanian population and led to the internationally-brokered Ohrid Framework Agreement, which ended the fighting by establishing a set of new laws enhancing the rights of minorities. Fully implementing the Framework Agreement and stimulating economic growth and development continue to be challenges for Macedonia, although progress has been made on both fronts over the past several years.