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Niederösterreich ist das flächenmäßig größte
Bundesland der
Republik Österreich. Es grenzt im Norden an
Tschechien, im Nordosten an die
Slowakei, im Südosten an das
Burgenland, im Süden an die
Steiermark und im Westen an
Oberösterreich und umschließt
Wien. Niederösterreich (alter Name:
Erzherzogtum Österreich unter der Enns) und
Oberösterreich sind zusammen die Kernländer des
Staates Österreich.
Es ist landschaftlich in Viertel eingeteilt: das
Weinviertel und das
Waldviertel nördlich, das
Mostviertel und das
Industrieviertel südlich der
Donau. Die Viertel weisen geografisch eine
vollkommen unterschiedliche Struktur auf. Während es
im Mostviertel die Ausläufer der
Kalkalpen mit Bergen um die 2.000 m üNN gibt,
ist das Waldviertel hauptsächlich ein
Granitplateau. Im Nordosten liegt das hügelige
Weinviertel, das in das flache
Marchfeld abfällt und südlich der Donau das
Wiener Becken.
Niederösterreich grenzt auf einer Länge von 414 km an die Nachbarländer Tschechien und Slowakei, und ist das Bundesland mit der zweitlängsten Außengrenze. Getrennt werden die Viertel in westöstlicher Richtung durch die Donau, in Nord-Südrichtung durch den Manhartsberg und den Wienerwald mit der Thermenlinie. Sankt Pölten ist seit einer Volksabstimmung 1986 die Landeshauptstadt Niederösterreichs. Davor war die Landesregierung und -verwaltung in Wien untergebracht, das bis 31. Dezember 1921 zu Niederösterreich gehört hatte.
Quellen
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