
Der Leuchtturm von Melilla
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Melilla ist eine zu
Spanien gehörende autonom verwaltete Stadt an der Ostküste von
Marokko in
Nordafrika. Wie Ceuta
gehört sie geografisch zu
Afrika,
politisch jedoch zu Spanien. Sie ist eine
Plaza de soberanía.
Die Stadt liegt auf einer Halbinsel und ist von Wallanlagen umgeben. In ihr leben
knapp 69.000 Einwohner.
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Basisdaten |
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| Land: | Spanien |
| Verwaltungssitz: | Melilla |
| Fläche: | 13,4 km² |
| Einwohner: | 68.795 (2007) |
| Bevölkerungsdichte: | 5134 Einw./km² |
| Ausdehnung: | Nord-Süd: ca.
8 km West-Ost: ca. 4 km |
| ISO 3166-2: | ES-ML* |
| Homepage: | www.melilla.es |
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Politik und Verwaltung |
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| Amtssprachen: | Spanisch |
| Autonomie seit: | 14. März 1995 |
| Vertretung in den Cortes Generales: | Kongress: 1 Sitze Senat: 2 Sitze |
| Gliederung: | - |
*In ISO 3166-1 ist die Kombination EA für Melilla und Ceuta reserviert.
Wirtschaft
Die wichtigsten Industriezweige Melillas sind die Fischverarbeitung und der Schiffbau. Vom Freihafen aus werden vor allem Fisch, Obst, Eisen und Blei exportiert. Der grenzübergreifende Handel sowie finanzielle Transfers aus dem spanischen Festland oder der restlichen EU sind weitere wirtschaftliche Stützen der Stadt. Die einzige offizielle Währung ist der Euro.
Im Vergleich mit dem BIP der EU ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreicht Melilla einen Index von 95 (EU-27:100) (2006).
Geschichte
Melilla geht auf eine Gründung der Phönizier zurück (Rusadir). Die Stadt war zunächst Grenzbefestigung des Königreichs von Tlemcen und des Königreichs von Fez. 1497 wurde die Stadt von Spanien erobert. Seit der Staatsgründung im Jahr 1956 beansprucht Marokko Melilla, das benachbarte Ceuta sowie einige kleine spanische Inseln vor der afrikanischen Küste.
Aktuelles
Migranten aus schwarzafrikanischen Ländern versuchen über Algerien und Marokko nach Melilla zu gelangen, um nach Spanien oder in andere Länder der EU einzureisen. Die Stadt ist zum Schutz vor illegaler Einwanderung mit zwei Zäunen (3 m und 8 m hoch) mit Bewegungsmeldern, Nachtsichtgeräten und Kameras gesichert; die Guardia Civil patrouilliert hier. Die Situation verschärfte sich Ende September 2005, da sich unter den Migranten herumgesprochen haben dürfte, dass Spanien die Zäune verstärken will. Mittlerweile akzeptieren die marokkanischen Behörden eine Rückführung jener Flüchtlinge, die spanisches Territorium erreicht haben.

Katholische Prozession in Melilla (2006)
Quelle:
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