Spitzbergen ist eine zu Norwegen gehörende Insel der Inselgruppe Svalbard zwischen dem Nordatlantik und dem Arktischen Ozean, die eine Gesamtfläche von 61.723 km2 hat. Im deutschen Sprachgebrauch hat es sich eingebürgert, die gesamte Inselgruppe Svalbard nach der Hauptinsel Spitzbergen zu bezeichnen.
Die Inseln liegen vollständig nördlich des Polarkreises zwischen 74° und 81° nördlicher Breite sowie zwischen 10° und 35° östlicher Länge.
Die Besiedlung Svalbards erfolgte in erster Linie ab etwa 1900 wegen reicher Kohlevorkommen. In neuerer Zeit gilt Svalbard als „größtes Labor der Welt“ für Arktisforschung, zu dem auch ein Startplatz für Forschungsraketen gehört (SvalRak). Die Inselgruppe ist gemäß dem Spitzbergen-Vertrag eine demilitarisierte Zone.
Im Februar 2008 wurde auf Spitzbergen die weltweit größte Samenbank für Nutzpflanzen in Betrieb genommen. Für den Fall einer globalen Katastrophe sollen sie als eiserne Reserve dienen. Rund 250.000 Samenproben befinden sich schon jetzt in dem eisgekühlten Lager, Platz bietet es für 4,5 Millionen.
Staatsgebiet: Die größten Inseln sind Spitzbergen (norwegisch Spitsbergen), Nordostland (Nordaustlandet), Barentsøya, Edgeøya und Prinz-Karl-Vorland (Prins Karls Forland). Aber auch kleinere Inseln, wie beispielsweise die südlicher gelegene Bäreninsel (Bjørnøya) und Hopen, das König-Karl-Land im Osten oder aber die im äußersten Nordosten Svalbards gelegene Insel Kvitøya zählen dazu.
CIA
Background-Info
First discovered by the Norwegians in the 12th century, the islands served as an international whaling base during the 17th and 18th centuries. Norway's sovereignty was recognized in 1920; five years later it officially took over the territory.