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| "Ankerländer werden Länder genannt, denen im jeweiligen regionalen Kontext eine herausragende ökonomische und politische Bedeutung zukommt. Diese kann positiv im Sinne einer regionalen Lokomotivfunktion oder negativ im Sinne von länderübergreifender Stagnation oder Krisenanfälligkeit sein. Sie erwächst aus wirtschaftlichen Verflechtungen mit anderen Ländern und aus ihrer besonderen Bedeutung für regionale Integrationsprozesse sowie teilweise aus weniger tangiblen Leitbildfunktionen. Eine Reihe von Ankerländern greift zunehmend selbstbewusst und aktiv in das internationale wirtschaftliche und politische Geschehen ein, ihnen kommt für die Weiterentwicklung globaler Governance-Strukturen eine wichtige Rolle zu." |
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Quelle:
Andreas Stamm:
Schwellen- und Ankerländer als Akteure einer
globalen Partnerschaft - Überlegungen zu einer
Positionsbestimmung aus deutscher
entwicklungspolitischer Sicht,
DIE Discussion Paper
No. 1/2004. Deutsches Institut für
Entwicklungspolitik (DIE); Bonn 2004 |
| "Diese Länder unterscheiden sich offensichtlich in vieler Hinsicht stark. Sie verbindet indessen, dass sie für die Zukunft ihrer Regionen Schlüsselrollen spielen und in wachsendem Maße Weltwirtschaft wie Weltpolitik prägen werden (Wieczorek-Zeul, 2005)" |
| Wieczorek-Zeul, 2005, zitiert in E+Z 10/05 |
Es wird vorgeschlagen, folgende Länder als Ankerländer zu behandeln
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Argentinien |
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Brasilien |
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Indonesien |
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Indien |
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Iran |
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Nigeria |
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Pakistan |
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Russische Föderation |
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Saudi-Arabien |
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Thailand |
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Türkei |
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