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St. Martin

 

 

 

 

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Saint-Martin (niederländisch: Sint Maarten) ist eine zwischen Frankreich und dem Königreich der Niederlande geteilte Insel in der Karibik und gehört zur Gruppe der Inseln über dem Winde. Die Insel ist der einzige Ort, an dem es über eine Länge von 10 km eine Grenze zwischen dem französischen und dem niederländischen Staatsgebiet gibt.

Französischer Inselteil

Der Norden heißt Saint-Martin und ist eine Collectivité d'outre-mer Frankreichs. Er hat eine Fläche von 59 km² und 31.397 Einwohner (2002) und bildet eine einzige Gemeinde.

Politischer Status

Bis 2007 bildete der französische Teil Saint-Martins zusammen mit der Nachbarinsel Saint-Barthélemy ein Arrondissement des Überseedepartements Guadeloupe, das Arrondissement des Îles du Nord („Arrondissement der nördlichen Inseln“; auch: „Arrondissement Saint-Martin - Saint-Barthélémy“). Verwaltungssitz des Arrondissements war der Ort Marigot, ohne jedoch offiziell den Titel eines Hauptortes zu besitzen.

Nach einem im Jahr 2003 abgehaltenen Referendum trennte sich Saint-Martin – neben Saint Barthélemy – am 22. Februar 2007 von Guadeloupe und wurde zu einem eigenen Collectivité d'outre mer. Die Verwaltung wird aber auch in Zukunft der einer französischen Kommune entsprechen. Ebenso dürfen Nichtfranzosen, die jedoch aus einem EU-Land stammen, auch zukünftig an Gemeinderatswahlen teilnehmen. Saint Martin bleibt, wie der Vertrag von Lissabon explizit festlegt, Teil der Europäischen Union (und damit ihr westlichster Punkt). Das offizielle Zahlungsmittel Saint Martins ist der Euro.

Niederländischer Inselteil

Der südliche Teil der Insel ist eine von fünf zu den Niederländischen Antillen gehörenden Inseln.

Bevölkerung

Die einheimische Bevölkerung besteht zum größten Teil aus Nachfahren von niederländischen Siedlern und den aus Afrika entführten Sklaven. Mittlerweile sind 49% der Einwohner im niederländischen Teil Ausländer. Die meisten Einheimischen sind Protestanten, insbesondere Methodisten, während im französischen Teil eher der römisch-katholische Glauben dominiert. Es gibt ebenfalls kleine jüdische und Siebenten-Tags-Adventisten -Gemeinden.

Städte und Siedlungen

  • Die Hauptstadt Philipsburg mit 12280 Einwohnern
  • Lower Prince's Quarter mit 8123 Einwohnern
  • Cul de Sac mit 7880 Einwohnern
  • Koolbaai mit 6046 Einwohnern
  • Upper Prince's Quarter mit 4020 Einwohnern
  • Little Bay (Fort Amsterdam) mit 2176 Einwohnern
  • Simpson Bay mit 736 Einwohnern

Politischer Status

Sint Maarten ist ein Teil der Niederländischen Antillen, welche wiederum ein Teil des Königreichs der Niederlande sind, aber nicht zu den Niederlanden gehören und damit nicht Teil der Europäischen Union sind. Voraussichtlich am 15. Dezember 2008 wird der Landesverband der Niederländischen Antillen aufgelöst. Dann wird Sint Maarten ein eigenständiges Bundesland innerhalb des Königreiches der Niederlande, neben den Niederlanden, Aruba und Curaçao.

Gesetzliches Zahlungsmittel ist der Antillen-Gulden, jedoch ist aufgrund des Tourismus der US-Dollar das bevorzugte Zahlungsmittel. Der Euro wird meistens akzeptiert, jedoch nur zu einem Wechselkurs von 1:1, was zu einem Verlust führt. Es ist also ratsam, ein paar US-Dollar bei sich zu haben.

Die Regierung auf Sint Maarten besteht aus einem eilandsraad (Inselrat), einem bestuurscollege (Verwaltungskollegium) und einem gezaghebber (Machthaber), der von der niederländischen Krone ernannt wird.

Tourismus

Der niederländische Teil der Insel hat einen Hafen an dem Kreuzfahrtschiffe anlegen können. In der Saison sind dies bis zu zehn Schiffe pro Tag, so dass die Insel in dieser Zeit etwas überlaufen ist. Eine Besonderheit, welche die Insel vor allem für US-amerikanische Touristen attraktiv macht, ist der Status des Freihafens – es werden weder Steuern noch Zoll erhoben. Aufgrund dieser Tatsache entwickelte sich auf der Insel, besonders im kommerzialisierten Sint Maarten, ein regelrechter Tabak- und Spirituosentourismus. Sobald jedoch die letzten Schiffe gegen 18 Uhr abgelegt haben, wirkt beispielsweise Philipsburg wie ausgestorben.

Ebenfalls wichtig für die Infrastruktur ist der Flughafen Princess Juliana. Dieser wurde 2006 erneuert und hat unter anderem ein neues Terminal erhalten. Das Straßensystem ist oft mangelhaft, es kommt häufig zu Staus. Dies ist im französischen Teil etwas besser.

Sehenswürdigkeiten

  • Das Grenzdenkmal, das an den Vertrag von Concordia 1648 und an die Teilung der Insel erinnert.
  • Das Geschichtsmuseum in Philipsburg.
  • Den Strand an der Landebahnschwelle des Princess Juliana Airports.
  • Fort Amsterdam und Fort Williams nahe Philipsburg

Quellen
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Saint-Martin_(Insel) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
 

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SAINT MaArtEn

 

 

 

 

 

 

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