| Hinweis vom 24. Oktober 2007 | |
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Terrorismus Bei einem Selbstmordanschlag am 2. Juli 2007 in der Provinz Marib kamen 8 spanische Touristen, ihre jemenitischen Fahrer und der Täter ums Leben. Es besteht weiterhin ein erhöhtes Risiko terroristischer Anschläge gegen westliche Interessen. Besondere Vorsicht sollte daher bei Menschenansammlungen, beim Besuch staatlicher Einrichtungen und Lokalitäten mit überwiegend westlichen Besuchern (z.B. Kettenrestaurants, Hotels, westliche Markengeschäfte) geübt werden. Reisen über Land / Entführungen Der Jemen ist ein interessantes und vielseitiges Land, das sich auch im Angebot deutscher Reiseunternehmen befindet. Die Entwicklung des Tourismus erlitt jedoch durch stammesbedingte Entführungen immer wieder Rückschläge. Bei den bisherigen Entführungsfällen lagen keine terroristischen Motive vor. Bislang waren ausländische Touristen von Stämmen festgehalten worden, die damit von der eigenen Regierung Gegenleistungen zu erpressen versuchten. Entführungen können grundsätzlich im ganzen Lande, auch in den Städten, stattfinden. Die jemenitische Regierung bemüht sich mit Nachdruck, die Bevölkerung wie auch Touristen und im Lande lebende Ausländer vor Gewaltakten zu schützen. Es wird aber dringend empfohlen, Reisen im Jemen immer durch eine Reiseagentur organisieren zu lassen oder in Kooperation mit zuverlässigen und erfahrenen jemenitischen Partnern zu unternehmen. Von Einzelreisen durch das Land wird nachdrücklich abgeraten. Die Überland-Strecken von Sanaa nach Marib bzw. von Marib nach Shabwa oder nach Al-Jawf sind laut Regierung nun wieder grundsätzlich für Touristen geöffnet, setzen aber zwingend eine Begleitung durch eine Polizeieskorte voraus. Für Reisende besteht aufgrund gelegentlicher Stammesfehden und der Gefahr der Präsenz terroristischer Gruppen in diesen Gebieten aber dennoch ein erhöhtes Risiko. Gleiches gilt für die Strecke von Amran in Richtung Norden nach Sadah: die Strecke ist in Begleitung einer Polizeieskorte grundsätzlich wieder befahrbar, wegen eines bewaffneten Konfliktes in der Region um Sadah besteht auch hier eine wechselhafte Sicherheitslage und ein erhöhtes Risiko für Reisende. Bei Reisen in den Süden des Landes wird wegen nicht eindeutig lokalisierter Minenfelder von Fahrten abseits befestigter Straßen abgeraten, auch wenn während der letzten Jahre ein Großteil der Gebiete gesäubert werden konnte. Es verbleiben Minen insbesondere entlang der Hauptstraße von Aden nach Sana’a bis Al-Anad, entlang der Küstenstraßen östlich von Aden sowie westlich von Mukalla und um die Hafenstadt Bir Ali. Im Zusammenhang mit Demonstrationen mit sozialem Hintergrund (v.a. Proteste gegen Preissteigerungen, Demonstrationen ehemaliger Armeeoffiziere) kommt es insbsondere in den Städten des Südens (v.a. Aden, Mukalla) in jüngster Zeit häufiger zu Zusammenstössen mit Sicherheitskräften mit Toten und Verletzten. Es wird empfohlen, sich von diesen Demonstrationen fern zu halten. Schiffsreisen/-expeditionen Von individuellen Schiffreisen in den jemenitschen Gewässern wird abgeraten. Aufgrund der militärischen Bedeutung der Inseln im Roten Meer sind diese zum Großteil militärisches Sperrgebiet. Wegen Fischereirechten im Roten Meer treten regelmäßig Konflikte mit Eritrea auf. Im Gebiet Bab al-Mandab und den Somalia vorgelagerten Gewässern werden regelmäßig Piraterievorfälle sowie Probleme wegen des Flüchtlingsschmuggels von Somalia nach Jemen gemeldet. |
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Weiterführende Informationen und Links zum Jemen beim Auswärtigen Amt
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