| Hinweis vom 29.. Januar 2008 | |
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Terrorismus Die Sicherheitslage in Saudi-Arabien ist weiterhin von möglichen terroristischen Anschlägen gegen westliche wie auch gegen staatliche Ziele geprägt. 2003 und 2004 gab es groß angelegte Bombenattentate auf Wohnanlagen, Regierungseinrichtungen und Supermärkte; kleinere Autobomben und gezielte Erschießungen sowie Entführungen mit nachfolgender Tötung von Einzelpersonen. Allerdings sind die saudiarabischen Sicherheitsbehörden seit Sommer 2004 mit aller Härte gegen die Terroristen vorgegangen und haben dabei bemerkenswerte Erfolge erzielt. Immer wieder ist es ihnen – bis in die letzte Zeit – gelungen, den Terroristen zuvorzukommen und bevorstehende Anschläge zu vereiteln. Eine erhebliche Anzahl von Terroristen, darunter wichtige Führungsleute, wurden inzwischen erschossen oder festgenommen. Im Jahr 2005 hat es keinen Anschlag gegeben; im Jahre 2006 konnte der Versuch eines terroristischen Angriffs auf die Ölanlage Abqaiq im Osten des Landes – allerdings nicht ohne Verlust an Menschenleben – vereitelt werden. Nach dem Attentat auf die 4 französischen Staatsangehörigen im Februar 2007 nördlich von Medina hat es keine erfolgreichen Anschläge gegeben. Dieser letzte Anschlag sowie die immer wieder auftretenden Feuergefechte zwischen den Terroristen und Sicherheitskräften weisen darauf hin, dass die terroristische Gefahr nicht gebannt ist. Saudi-Arabien bleibt ein Ziel von Terroristen. Dabei ist ein zunehmender grenzüberschreitender Austausch festzustellen. Der Anschlag auf Abqaiq zeigt, dass auch Industrieanlagen, insbesondere Ölindustrie, ins Visier der Terroristen geraten sind. Nicht auszuschließen sind ferner Anschläge fanatisierter Einzeltäter. Insgesamt kann jedoch eine deutliche Verbesserung der Sicherheitslage in den vergangenen Monaten festgestellt werden. Die Botschaft empfiehlt deshalb allen deutschen Staatsangehörigen, weiterhin besondere Vorsicht und Wachsamkeit obwalten zu lassen und sicherzustellen, dass sie sich auf ihre selbst getroffenen Sicherheitsmaßnahmen verlassen können. Reisen über Land Es wird darauf hingewiesen, dass das saudische Außenministerium der Botschaft notifiziert hat, alle Reisen eigener Staatsangehöriger innerhalb Saudi-Arabiens anzukündigen. Allgemeine Verhaltenshinweise sowie besondere Hinweise zum Ramadan Im Fastenmonat Ramadan sollte Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit strikt vermieden werden. Allgemein ist besondere Vorsicht an Örtlichkeiten mit größeren Menschenansammlungen, wie etwa Parkplätzen vor Supermärkten, Einkaufszentren, belebten Straßen oder Plätzen, anzuraten. Leicht nachzuvollziehende Gewohnheiten im täglichen Leben sollten vermieden werden, Fahrten zur Arbeit, zum Einkaufen und zu Freizeitaktivitäten möglichst auf unterschiedlichen Strecken und zu unterschiedlichen Zeiten unternommen werden. Die in Saudi-Arabien geltenden gesellschaftlichen Regeln müssen beachtet, insbesondere auffällige Kleidung und Zurschaustellung oder gar Verteilung christlich-religiöser Symbole vermieden werden. Der Verzicht auf Ausgehen zu bestimmten Zeiten (Freitagsgebet) kann das Risiko weiter senken, aber nicht aufheben. Allen Deutschen, die nach Saudi-Arabien reisen oder sich dort aufhalten, wird dringend empfohlen, sich bei der Deutschen Botschaft in Riad zu registrieren und dabei ihre Mobiltelefonnummer und, soweit vorhanden, E-Mail-Adresse anzugeben: Deutsche Botschaft Riad P.O. Box 94001, Riyadh 11693, Tel: 00966-1-4 88 07 00, Fax: 00966-1-4 88 06 60 Internetseite: http://www.riad.diplo.de |
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Weiterführende Informationen und Links zu Saudi-Arabien beim Auswärtigen Amt
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