Naturraum

Topografie Nordameriks
Diese
Landkarte wurde unter der
GNU-Lizenz für freie Dokumentation
veröffentlicht.
Fast die gesamte
Fläche Nordamerikas
befindet sich auf
der
Nordamerikanischen
Platte.
Besonders
erwähnenswert ist,
dass ein Teil
Nordamerikas auf der
Pazifischen Platte
liegt. Hierbei
handelt es sich
hauptsächlich um die
Halbinsel
Niederkalifornien
in
Mexiko sowie den
Küstenstreifen
Kaliforniens von
San Diego bis
nördlich von
San Francisco.
Der Bruch zwischen
der pazifischen und
der
nordamerikanischen
Platte wird
San Andreas-Graben
genannt. Beide
Platten driften
beständig nach
Norden, die
pazifische Platte
jedoch mit einer
höheren
Geschwindigkeit.
Dadurch gleiten
beide Platten
aneinander vorbei.
Da dies nicht
reibungslos
passiert, sondern
sich beide Platten
an verschiedenen
Stellen verhaken,
kommt es sehr häufig
zu
Erdbeben in
diesem Gebiet.
Im westlichen
Teil befinden sich
die
Alaskakette, die
Rocky Mountains,
die westlichen
Kordilleren und
die
Sierra Madre
Occidental, die
hauptsächlich durch
den Druck der
pazifischen Platte
auf die
nordamerikanische
Platte vor ca. 80
Millionen Jahren
entstanden sind.
Höchster Gipfel
Nordamerikas ist der
in der Alaskakette
gelegene
Mount McKinley
(6.194 m). Im Norden
ist
Grönland mit
seinem Inlandeis und
weiter südlich
zwischen
Kanada und den
USA die großen
Seen erwähnenswert,
die
Hinterlassenschaften
der letzten
Eiszeit sind.
Hier befindet sich
der nach dem
Kaspischen Meer
zweitgrößte See der
Welt, der
Obere See mit
einer Fläche von
etwa 82.000
Quadratkilometern.
Auf der östlichen
Seite finden sich
die
Appalachen, die
mit einem Alter von
ca. 400 Millionen
Jahren zu den
älteren Gebirgen der
Welt gehören.
Zwischen den
Appalachen und den
Rocky Mountains
finden sich die
Great Plains,
eine zentrale
Tiefebene, durch die
der
Missouri River
und der
Mississippi River
fließen. Das
Mississippital wird
auch
Tornado Alley
genannt, da hier
sehr häufig Tornados
entstehen.
Seit 1931 ist
Rugby,
North Dakota
offiziell der
geographische
Mittelpunkt
Nordamerikas. Die
Position wurde mit
einem 4,5 m hohen
Steinobelisken
markiert.
Wirtschaft
Die Wirtschaft
Nordamerikas umfasst
mehr als 440
Millionen Menschen
in 23 Staaten und
ist geprägt von den
starken
Unterschieden
zwischen den reichen
Ländern
USA und
Kanada, welche
zu den
wohlhabendsten
Staaten der Welt
gezählt werden, und
den armen Ländern
Zentralamerikas
und der
Karibik.
Mexiko liegt
irgendwo dazwischen.
Obwohl Mexiko Teil
der
NAFTA und der
OECD ist, ist es
trotzdem um einiges
ärmer als die
nördlichen Nachbarn.
Handelsvereinigungen
in Nordamerika:
Geschichte

Viele
nordamerikanische
Urvölker waren bei
der Entdeckung durch
die Europäer
sesshaft und
betrieben bereits
ausgiebig Ackerbau
und Viehzucht,
einige waren Sammler
und Jäger. Nachdem
sich die
Bevölkerungszahl der
Ureinwohner aufgrund
von fehlender
Resistenz gegenüber
aus Europa
eingeschleppten
Krankheiten, und
Massaker durch
Kolonisten an den
Ureinwohnern, um
etwa 90% dezimiert
hatte, waren diese
zahlenmäßig so stark
unterlegen, dass
diese kaum noch
Widerstand leisten
konnten. So
gründeten viele
Urvölker neue Stämme
und Vereinigungen
als Reaktion zur
Europäischen
Besiedlung. Bekannte
Gruppen sind
Wyandot,
Mohawk,
Apachen,
Cherokee,
Sioux,
Mohegan,
Irokesen und
Inuit.
Nach heutigem
Wissensstand waren
die ersten Europäer,
die Nordamerika
erreichten (Neufundland),
die
Grænlendingar,
welche es als
Vinland
bezeichneten. Sie
erreichten es um das
Jahr 1000. Obwohl
sie einige
Siedlungen
errichteten,
hinterließen sie nur
wenige Spuren auf
dem Kontinent, wie
bei
L’Anse aux Meadows
auf
Neufundland.
Nachdem
Christoph Columbus
1492 Amerika
entdeckte, waren die
Spanier die
ersten Europäer, die
im südlichen
Nordamerika blieben.
Sie kontrollierten
bald die großen
Inseln der
Karibik,
besiegten die
Azteken und
erhielten auch die
Kontrolle über
Zentralamerika
und
Mexiko.
Die Entdeckung
Nordamerikas,
genauer gesagt des
späteren
Kanada, gelang
in englischem
Auftrag dem
Italiener
Giovanni Caboto
(John Cabot) im Jahr
1497. Während einige
kleinere Länder wie
die
Niederlande oder
Schweden nur
kleinere Besitzungen
auf dem Kontinent
hatten, wurde der
Kontinent zwischen
den Spaniern, den
Franzosen und
den
Engländern
aufgeteilt.
Die ersten
englischen
Siedlungen waren
Jamestown und
Plymouth Rock,
welche jetzt
Virginia und
Massachusetts
heißen. Die ersten
französischen
Siedlungen waren
Port Royal und
Québec in den
jetzigen kanadischen
Provinzen
Nova Scotia und
Québec.