Alaska


 

 

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Bild:Map of Alaska NA.png

Hauptstadt:

Juneau

Staatsmotto:

North to the Future

Fläche:

1.717.854 km²

Einwohner:

670.053 (0,39 E./km²)

Mitglied seit:

3. Januar 1959

Zeitzone:

Alaska: UTC−9/−8
Aleutian: UTC−10/−9

Höchster Punkt:

6.194 m (Mount McKinley)

Durchsch. Höhe:

580 m

Tiefster Punkt:

0 m Pazifischer Ozean

Alaska (engl. Aussprache [əˈlæskə], von aleutisch alyeska „Großes Land“) ist der flächenmäßig größte (etwa 20 % der Gesamtfläche), der nördlichste und westlichste Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika sowie die größte Exklave der Erde. Jedoch hat Alaska die viertkleinste Bevölkerung aller Bundesstaaten (nur 0,22 % der Gesamtbevölkerung der USA). Alaska ist der 49. Bundesstaat der USA und wurde am 3. Januar 1959 an die USA angegliedert. Alaska hat den Beinamen „Last Frontier“ (Letzte Grenze). Eine finanzpolitische Besonderheit stellt der Alaska Permanent Fund dar.

Wirtschaft und Infrastruktur

Alaska gehört zu den wirtschaftlich erfolgreichsten Bundesstaaten der USA. Das reale Bruttoinlandsprodukt pro Kopf  lag im Jahre 2006 bei USD 43.748 (nationaler Durchschnitt der 50 US-Bundesstaaten: USD 37.714; nationaler Rangplatz:6)

Die Quelle des Reichtums stellen die Ölvorkommen Alaskas dar, welche rund 85% der staatlichen Einnahmen ausmachen. Einmalig in den USA ist dabei der Alaska Permanent Fund, der die Einnahmen des Ölgeschäfts verwaltet und den jährlichen Gewinn zu gleichgroßen Teilen unter die Bewohner Alaskas verteilt. So erhielt jeder Bewohner Alaskas 2006 zusätzliche Einkünfte aus dem Fonds in Höhe von rund USD 1.100.

Wegen der großen Waldgebiete ist die Holz- und Papierindustrie eine wichtige Einnahmequelle. In den Bergen werden Gold, Kupfer, Silber, Blei, Zinn und Eisen abgebaut. In der Fischerei werden überwiegend Lachs und Kabeljau exportiert. In Alaska gibt es Kohlevorkommen und eine 1968 entdeckte Erdöllinie. Dies lässt Alaska und der Trans-Alaska-Pipeline eine wichtige Rolle auf dem Welt-Rohölmarkt zukommen.

Nur in den Flusstälern (beispielsweise am Yukon) sind landwirtschaftliche Anbaumöglichkeiten vorhanden. Angebaut werden Getreide, Gemüse und Futterpflanzen, wobei es nur sehr wenige Anbauflächen gibt. Gezüchtet werden vorwiegend Pelztiere.

Nur sehr wenige befestigte Straßen erschließen den riesigen Bundesstaat. Seit 1942 gibt es den Alaska Highway, der Alaska mit dem US-amerikanischen Festland verbindet. Ebenfalls von Bedeutung ist der Alaska Marine Highway – eine Fährverbindung von Bellingham im US-Bundesstaat Washington bis zu den Aleuten – der zahlreiche Ortschaften entlang der Inside Passage ansteuert.

Tourismus

Kreuzfahrtschiffe spielen eine große Rolle. Rund drei Prozent aller Touristen sind Deutsche.

Bild:Margerieglacier.jpg

Quellen
Artikel Alaska. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 16. Januar 2008, 19:19 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Alaska&oldid=41273246 (Abgerufen: 23. Januar 2008, 05:52 UTC)

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