Der Bundesstaat trägt den offiziellen Beinamen „The Constitution State“ (dt. Verfassungsstaat), der 1959 durch Gesetzesakt angenommen wurde, und wird darüber hinaus auch "Provision State" (Proviantstaat) genannt. Diese Bezeichnung rührt daher, dass während des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges die Kontinentalarmee von Connecticut aus mit Proviant versorgt wurde; der Bundesstaat erlebte kaum Kämpfe im Land.
Der höchste Punkt in Connecticut am Hang von Mount Frissell, fotografiert vom Bear Mountain.
Der Gipfel
von Mount Frissel liegt in
Massachussetts
Geschichte
Der Niederländer Adriaen Block kommt 1614 als erster Europäer nach Connecticut. Zu dieser Zeit lebten 16 Algonkin-Indianerstämme mit 6.000-7.000 Menschen dort. 1633 kommen aus Massachusetts die ersten Engländer ins Land. Zwei Jahre später werden die Siedlungen Windsor und Wethersfield gegründet. Thomas Hooker gründet 1636 Hartford. Die drei Siedlungen schließen sich 1639 zur Kolonie Connecticut zusammen. Im selben Jahr wird die Kolonie New Haven gegründet. 1662 erhält Connecticut eine von König Karl II. genehmigte Autonomie, sowie eine eigene Verfassung. 1665 kommt es zum Zusammenschluss von Connecticut und New Haven.
Die Planung eines Zusammenschlusses mit dem Dominion von Neuengland erfolgt 1685. Zwei Jahre später will König Jakob II. die Verfassung von 1662 rückgängig machen. Nach dem Sturz von König Jakob II. 1688 kann Connecticut im Juli 1689 die Autonomie zurückgewinnen.
Im Juli 1776 erklärt Connecticut als einer der 13 Originalstaaten die Unabhängigkeit von Großbritannien und wird am 9. Januar 1788 der fünfte Bundesstaat der Vereinigten Staaten. Die Sklaverei wird 1848 abgeschafft.
Bevölkerung
Connecticut hat 3.504.809 Einwohner (Stand: U.S. Census 2006), davon sind 79,9 % Weiße, 11,2 % Hispanics, 9,5 % Schwarze und Afro-Amerikaner, 3,3 % Asiaten, 0,2 % Indianer.[1] 362.511 Einwohner (10,3 % der Gesamtbevölkerung) gaben bei der Volkszählung an, deutsche Vorfahren zu haben.[2]
Die Bevölkerung von Connecticut gilt als die ursprünglichste Verkörperung des Yankee.
Wirtschaft und Infrastruktur
Das reale Bruttoinlandsprodukt pro Kopf (engl. per capita real GDP) lag im Jahre 2006 bei USD 50.332 (nationaler Durchschnitt der 50 US-Bundesstaaten: 37.714; nationaler Rangplatz: 2). Nur Delaware hat ein noch höheres pro-Kopf-Einkommen. Angebaut wird in Connecticut vorwiegend Getreide, Kartoffeln, Tabak, Mais und Hafer. Im Staat wird gewöhnliche Viehzucht betrieben. Connecticut ist ein sehr industrieller Staat, unter anderem werden dort Flugzeugmotoren, Maschinen, Metallwaren, Textilien, Atom-U-Boote und verschiedene chemische Erzeugnisse hergestellt.
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Downtown Hartford's Central Business District.
Hartford is a business center known
as the insurance capital of the world. Taken by
Michael Czaczkes
Bildung
Zu den größten staatlichen Hochschulen gehören die Central Connecticut State University, die University of Connecticut und die Southern Connecticut State University. Die bekanntesten privaten Hochschulen in Connecticut sind die Yale University, die University of Hartford und die Fairfield University.




