Die Johnstoninsel ist eine Inselgruppe im Nordpazifik, 1.150 km südwestlich von Hawaii. Die 2,8 km² große Inselgruppe gehört politisch zu den USA. Die Insel Johnston zählt derzeit 317 Einwohner. Sie ist reich an Guanoablagerungen. Verwaltet wird sie von den US-Luftstreitkräften. Die Inseln wurden von den USA für Kernwaffentests benutzt und 1962 bei der Explosion eines Flugkörpers stark mit Plutonium verseucht. Seit 1972 fanden regelmäßig Tests statt und bis 2000 dienten die Inseln als Lagerstätten für radioaktives Material sowie für die Vernichtung chemischer und biologischer Waffen wie Sarin-Nervengas und Agent Orange. 2000 begannen Aufräumarbeiten. Der Stützpunkt wurde mittlerweile geräumt, die Inseln zum Naturschutzgebiet erklärt, weil sich hier Seevögel und Meeresschildkröten paaren. Die Inselgruppe wird im Internet offiziel zum Verkauf angeboten: http://propertydisposal.gsa.gov/Property/PropforSale/ShowProperty.ASP?PropertyID=1273