| Verkehrswesen |
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Im Hinblick auf die dünne Besiedlung ist Neuseeland
verkehrstechnisch sehr gut erschlossen. Aufgrund seiner isolierten Insellage
sind die Küstenschifffahrt, der Flugverkehr sowie der Straßenverkehr die
wichtigsten Transportmittel. Neuseeland gehört zu den Ländern mit den meisten Flughäfen pro Kopf. Im Jahr 2002 gab es im Land 113 asphaltierte und nicht asphaltierte Flugplätze. Der Flughafen Auckland ist mit über 11 Millionen Passagieren pro Jahr bei weitem der größte Flughafen des Landes.
Flughäfen: 118
2006
Weltrang:
51
Der Straßenverkehr stellt das wichtigste Transportmedium des Landes dar. Er genießt eine eindeutig höhere Priorität als der Schienenverkehr. Das Rückgrat des Straßennetzes bilden die State Highways, durch die das Land zu großen Teilen erschlossen wird. Abgesehen von etwa 150 km an Autobahnen, die sich nahe der drei großen Städte Auckland, Wellington und Christchurch befinden, bestehen selbst die wichtigen Überlandstraßen nicht aus mehr als zwei Fahrspuren. Die State Highways sind nicht höhenfrei und führen durch Ortschaften, wenig befahrene Teilstücke der Highways sind sogar nur Schotterstraßen, und insbesondere über Brücken finden sich immer wieder einspurige Streckenabschnitte. Das gesamte Netzwerk umfasst 92.931 km, von denen etwa 54.000 asphaltiert sind.
Straßennetz: 92.931
km
2003
Weltrang:
48
Verglichen mit dem Straßenverkehr, spielt der Personen- und Gütertransport auf den Schienen eine untergeordnete Rolle. 2008 gibt es nur noch vier Personenfernverkehrsverbindungen, die hauptsächlich touristische Bedeutung besitzen. Die Bedeutung des Schienenverkehrs für den Gütertransport nimmt in den letzten Jahren wieder zu. Fast das gesamte Netz wurde in der Kapspur, also einer Breite von 1067 mm erstellt. In den beiden größten Ballungsräumen, Auckland und Wellington, existieren S-Bahn-ähnliche Nahverkehrsnetze Schienennetz: 4.128 km 2005 Weltrang: 41
Die Schifffahrt in Neuseeland ist sowohl für den Personentransport als auch für den Gütertransport wichtig. Die bedeutendste Schifffahrtslinie für den Personentransport ist der Interislander, eine Fährverbindung, die die Nordinsel (Wellington) mit der Südinsel (Picton) verbindet und pro Jahr etwa eine Million Menschen transportiert. Sie überquert auf ihrer drei Stunden langen Fahrt die nur 35 km breite Cookstraße (diese Zeit wird benötigt, da das Schiff nicht nur die Cookstraße, sondern auch den Tory Channel und die Marlborough Sounds durchqueren muss, insgesamt etwa 70 km). In Neuseeland existieren 1.609 km an Binnenschifffahrtswegen, die aber in der heutigen Zeit keine Bedeutung mehr haben.
Wasserwege:
km
Weltrang:
Häfen und Containerterminals: Auckland, Christchurch, Dunedin, Tauranga, Wellington
Registrierte Handelsschiffe: 13
2006
Weltrang:
106
Pipelines: gas 2,213 km; liquid petroleum gas 79 km; oil 160 km; refined products 304 km (2003) |
| Kommunikationswesen |
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Telefonsystem: general assessment: excellent domestic and international systems national: domestic: NA international: international: country code - 64; submarine cables to Australia and Fiji; satellite earth stations - 1 InMarSat (Pacific Ocean), 7 other
Festnetzanschlüsse: 1.800.000
2004
Weltrang:
61
Handys: 3.530.000
2005
Weltrang:
71
Fernsehstationen: 41 (plus about 700 repeaters) (1997)
Internet Hosts: 1.050,000
2006
Weltrang:
30
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| Energiesektor | ||||||||||
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Über 75 % des Elektrizitätsbedarfs Neuseelands
wird durch erneuerbare Energien gedeckt. Während der bei 67 % (1998)
liegende Anteil der Wasserkraft vornehmlich auf der Südinsel produziert
wird, ist die Energieerzeugung durch die
Geothermie, die bei etwa 6,5 % (1998) liegt, ausschließlich auf die
Nordinsel begrenzt. Den größten fossilen Brennstoff bildet Erdgas, das etwa
22 % (1998) des Stromverbrauchs abdeckt. Weitere wichtige Brennstoffe sind
Kohle (hauptsächlich Braunkohle) und Grubengase. Obwohl das Land über eigene
Gasfelder verfügt, ist Neuseeland nicht unabhängig von anderen
Fördergebieten der Erde, da das meiste Öl als Kraftstoff für Autos
importiert werden muss. Eine immer wichtiger werdende Rolle spielt neben der
Solarenergie und der Energiegewinnung aus Biomasse auch die Windenergie.
Einzelheiten zu Steckdosen, Steckern und
Modemsteckern der jeweiligen Ländern finden Sie hier:In den 1960er-Jahren bestanden zwar Pläne zum Bau von Atomkraftwerken in Neuseeland, die aber nach der Entdeckung großer Kohlelagerstätten und Gasfelder 1972 schließlich verworfen wurden. In den folgenden Jahrzehnten wurde die Wasserkraft immer mehr ausgebaut, und Neuseeland wurde zu einem „Vorzeigeland“ mit einem grünen, sauberen Image. Der gestiegene Verbrauch wurde über Jahre hinweg mit dem Ausbau von Gaskraftwerken kompensiert. Da aber Neuseelands Erdgasvorräte endlich sind, die Wasserkraft relativ ausgenutzt ist und aus Umweltschutzgründen nur ungern noch mehr Kohle verwendet wird, werden Überlegungen laut, den für Neuseeland geltenden, im Gesetz seit 1987 festgeschriebenen Status einer „nuklearfreien Zone“ zu überdenken und über die Errichtung eines kleinen Atomreaktors nördlich von Auckland, das zum Teil schon unter Energiemangel leidet, zu errichten.
www.accu-doc.ch ![]() Das Manapouri-Kraftwerk ist das größte Kavernenkraftwerk Neuseelands Quelle: Wikimedia Commons Lizenz: GNU Free Documentation license, Version 1.2 or any later version |
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