| Niue (Amtliche Vollform) |
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Niue ist eine Insel im Pazifik in der Nähe von Tonga, 2.400 km nordöstlich von Neuseeland. Die Insel ist das größte angehobene Korallenatoll der Welt. Niue ist seit 1974 per Vertrag mit Neuseeland verbunden und ist stark von neuseeländischen Hilfszahlungen abhängig. Sowohl Niues abgeschiedene Lage als auch kulturelle und sprachliche Unterschiede zur übrigen polynesischen Bevölkerung der Cookinseln haben zu seiner Selbstverwaltung geführt. |
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Amtliche Kurzform:
Niue
Staatsangehörige:
Nationalfeiertag:
6.
Februar
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Amtssprache(n): Niueanisch, Englisch Unabhängigkeit: on 19 October 1974, Niue became a self-governing parliamentary government in free association with New Zealand Staat & Politik:
Staatsgebiet:
Bevölkerung: Niue hat 1.607 Einwohner (September 2006). Eine starke Abwanderung nach Neuseeland hat die Einwohnerzahl seit 1966 um mehr als die Hälfte vermindert. Dies führte zu zahlreichen Wüstungen. In Neuseeland leben heute 20.148 Niueaner. Sprachen: Die Niueaner sprechen eine eigene polynesische Sprache, das Niueanisch, dessen nächste verwandte Sprache Tongaisch ist. Weiterhin wird auch Englisch gesprochen.
Religion: Etwa drei Viertel der Bevölkerung gehören der reformierten Ekalesia Niue an, daneben gibt es Katholiken, Mormonen, Zeugen Jehovas und Adventisten.
Wirtschaft: Niue ist stark von neuseeländischen Hilfszahlungen abhängig. Die Landwirtschaft dient vor allem der Selbstversorgung. Die Industrie verarbeitet vor allem die erzeugten Nahrungsmittel. Der Verkauf von Briefmarken und selbstgemachtem Kunsthandwerk sind wichtige Einnahmequellen. Wie überall in Polynesien leidet die Wirtschaft vor allem unter dem Mangel an Ressourcen, der Abgeschiedenheit und der geringen Bevölkerungszahl. Die Regierung versucht, den Tourismus und das Finanzwesen zu fördern. Der Tourismus ist stark eingeschränkt, da es kaum Unterkünfte und keinen nennenswerten Strand gibt. Die schroffen Klippen verhindern fast überall den Zugang zum Meer. Zudem gibt es keinen öffentlichen Nahverkehr. Touristen sind auf Mietwagen angewiesen, die nur begrenzt zur Verfügung stehen. Der Hurrikan Heta hat die empfindliche Wirtschaft stark erschüttert; beim Wiederaufbau ist das Land auf ausländische Hilfe angewiesen.
Kommunikationswesen:
In Niue gibt es zwei Radio- und einen Fernsehsender sowie ein Internet-Café. Die Nachrichten werden vom neuseeländischen Fernsehen übernommen. Da Niue auf der anderen Seite der Datumslinie liegt, ist es einer der wenigen Orte der Erde, an denen man die Nachrichten des kommenden Tages sehen kann.
Niue sorgte 2003 für Schlagzeilen, als die Internet Users Society Niue (IUSN) ein flächendeckendes, kostenloses WLAN auf der Insel einrichtete. Zunächst gab es Widerstand von der Regierung, die sich im Streit mit der IUSN befindet. Inzwischen sind jedoch bereits 18 Hotspots in Betrieb, zwei weitere sind in Vorbereitung (Stand 11. November 2005). Nur die Station im Mutalau ist noch immer aus politischen Gründen offline. Verkehrswesen: Die Insel wurde in den letzten Jahren von verschiedenen Airlines angeflogen. Bis Oktober 2005 wurde Niue (Aircode: IUE) einmal wöchentlich mit Apia (Westsamoa) verbunden. Seit November 2005 wird Niue nun von Air New Zealand ebenfalls einmal wöchentlich ab Auckland angeflogen. Es befinden sich 67 Kilometer Rundstraße (Schotter, teilweise Asphalt) auf der Insel. Niue sorgte 2003 für Schlagzeilen, als die Internet Users Society Niue (IUSN) ein flächendeckendes, kostenloses WLAN auf der Insel einrichtete. Zunächst gab es Widerstand von der Regierung, die sich im Streit mit der IUSN befindet. Inzwischen sind jedoch bereits 18 Hotspots in Betrieb, zwei weitere sind in Vorbereitung (Stand 11. November 2005). Nur die Station im Mutalau ist noch immer aus politischen Gründen offline. Geographie: Niue ist 260 km² groß und besteht aus 13 Siedlungen. Die Insel ist das größte angehobene Korallenatoll der Welt. Sie wurde bei zwei Erdbeben in zwei Stufen aus dem Meer gehoben. Das innere Plateau der Insel erhebt sich bis zu 67 m über den Meeresspiegel und zeigt an seinem Rand ein bis zu 30 m steil aufragendes Riff. Weitere Hebungen der Insel sind nicht auszuschließen. Von der Gesamtfläche können etwa 80 % für die Landwirtschaft genutzt werden, der Rest besteht aus meist tropischen Wäldern. Die Küste ist stark zerklüftet mit vielen Höhlen und Schluchten. Nennenswerte Strände gibt es nicht. weitere Geographiedaten und Landkarte Klima: Die durchschnittliche Temperatur in Niue beträgt 25 °C und im Schnitt fällt etwas mehr als 2.000 mm Niederschlag. Da das Regenwasser schnell im porösen Korallenkalkstein versickert, bilden sich keine Gewässer. Man hat deshalb Zisternen gebaut, durch die die Wasserversorgung gesichert wird. Sonstiges: Niue hat eine Fußballnationalmannschaft, ist aber nicht Mitglied des Weltfußballverbandes FIFA und nur assoziiertes Mitglied des Regionalverbandes OFC. Daher kann sich das Land auch nicht für Fußball-Weltmeisterschaften oder den OFC Nations Cup qualifizieren.
Bisher hat Niue überhaupt erst zwei Länderspiele absolviert, beide bei den Südpazifik-Spielen 1983. Die Spiele gegen Papua-Neuguinea (0:19) und Tahiti (0:14) gingen verloren.
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| Description |
Avatele, Niue. This is where Niue Dive launches its boats for diving |
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| Date |
July 10, 2006 |
| Author |
Flickr user fearlessRich |
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