Brasilien

Überblick
Geographie
Klima & Wetter
Geschichte
Welterbestätten
Staat & Politk
Bevölkerungsdaten
Wirtschaftsdaten
Infrastruktur
Städte & Regionen
Kontaktadressen
Sicherheitshinweis
Weiterführende Links
 
Weitere Brasilien-Infos

Länderkontakte Brasilien

Länderlinks Brasilien

Das Welterbe in Brasilien

Wikipedia Artikel Brasilien

Reiseservice Brasilien

Hotels in Brasilien

Brasilien Reiseführer bei Amazon

L'TUR - Reisen nach Brasilien

World Tourismus Directory Brasilien

 

 
 

Welterbestätten

Altstadt von Ouro Preto (K)

Ouro Preto ist eine Stadt im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais. Wegen ihrer barocken Altstadt ist sie in der Welt einzigartig und einer der wichtigsten Touristenmagnete Brasiliens. Seit 1980 ist die Altstadt UNESCO-Weltkulturerbe. Der Name Ouro Preto bedeutet auf deutsch schwarzes Gold. Die Stadt bekam diesen Namen wegen ihrer riesigen Goldvorkommen, die durch Eisenoxyd-Verunreinigung leicht schwarz gefärbt waren.
Bildquelle 74
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/124.htm
Weblink: http://whc.unesco.org/en/list/124
Wikilink:  http://de.wikipedia.org/wiki/Ouro_Preto
Aufgenommen: 1980
Altstadt von Olinda (K)

Olinda (aus dem Portugiesischen Ó linda, „Oh, wie schön“), im Bundesstaat Pernambuco ist eine der ältesten Städte Brasiliens. Sie wurde 1537 durch Duarte Coelho Pereira gegründet, 1551 kamen die Jesuiten, 1577 die Franziskaner und 1580 die Karmeliter. 1631 besetzten die Holländer die damalige Hauptstadt Pernambucos und zerstörten sie sehr stark. Gleichzeitig investierten sie in das nur 7 km entfernte Recife mit seiner günstigeren geografischen Lage zum Meer. Dieser Konkurrenz konnte Olinda nicht viel entgegensetzen, so dass es 1837 die Rolle der Hauptstadt an Recife abgeben musste. Das Juwel barocker Architektur ist bis heute ein Spiegelbild der europäischen Kultur des 17. und 18. Jahrhunderts und steht seit 1982 auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO. Abgesehen von ihrer Schönheit ist Olinda eines der kulturellen Zentren Brasiliens. Bekannt ist Olinda auch für seinen bunten Straßenkarneval.
Bildquelle 75
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/en/list/189
Weblink: http://www.schaetze-der-welt.de/denkmal.php?id=178
Wikilink:  http://de.wikipedia.org/wiki/Olinda
Aufgenommen: 1982
Brasília (K)

 
Bildquelle 80
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/en/list/445
Weblink: http://www.schaetze-der-welt.de/denkmal.php?id=33
Wikilink:   
Aufgenommen: 1987
Historisches Zentrum von Diamantina (K)

Diamantina ist eine Stadt im Bundeststaat Minas Gerais in Brasilien mit rund 44.000 Einwohnern und liegt 284 km von Belo Horizonte entfernt. Sie besitzt insgesamt 14 Kirchen. Während der Kolonialzeit war Diamantina ein bedeutendes Kunst- und Handelszentrum. Im 17. Jahrhundert wurden in Diamantina die ersten Edelsteine außerhalb Asiens gefunden. Unter dem Namen Arraial do Tijuco entstand es als Lager von Diamantensuchern. 1734 ließ sich die königliche portugiesische Diamantenverwaltung im Ort nieder, das auch Sitz der Demarcação Diamantina wurde. Zwischen 1739 und 1771 war die Edelsteinsuche an private Schürfer vergeben, bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts erfolgte sie seitdem unter staatlichem Monopol. Die Entdeckung reicherer Diamantenvorkommen in Südafrika führte ab etwa 1870 zu einem jähen Rückgang der Suchaktivitäten. Dies ermöglichte jedoch auch, dass die barocke Architektur der Stadt bis heute erhalten ist. 1999 ernannte die UNESCO das historische Zentrum der Stadt zum Weltkulturerbe.
Bildquelle 83
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/en/list/890
Weblink:  
Wikilink:  http://de.wikipedia.org/wiki/Diamantina
Aufgenommen: 1999
Historisches Zentrum von Goiânia (N)

Goiás, auch als Goiás Velho (altes Goiás) bekannt, ist eine alte Barockstadt im brasilianischen Bundesstaat Goiás. Sie hat etwa 30.000 Einwohner und liegt in einer Entfernung von etwa 150 Kilometern der Hauptstadt des Bundesstaates, Goiânia, und etwa 300 Kilometer von Brasília, der Hauptstadt Brasiliens, entfernt.
Bildquelle 88
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/en/list/993
Weblink:  
Wikilink:  http://de.wikipedia.org/wiki/Goi%C3%A1s_Velho
Aufgenommen: 2001
Nationalparks Chapada dos Veadeiros und Emas (N)

 
Bildquelle 89
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/1035.htm
Weblink:  
Wikilink:   
Aufgenommen: 2001
Feuchtgebiet Pantanal, geschützter Bereich (N)

Das südamerikanische Pantanal (portugiesisch für Sumpf) ist eines der größten Binnenland-Feuchtgebiete der Erde. Ein Teil des Gebietes steht unter Naturschutz, der Nationalpark Pantanal Matogrossense ist davon mit 1350 km² das größte Schutzgebiet. Im Jahr 2000 erklärte die UNESCO einen Bereich von 1878 km² zum Weltnaturerbe. Der Global Nature Fund und Ecotropica haben das Pantanal zum „Bedrohten See des Jahres 2007“ ernannt.
Bildquelle 87
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/en/list/999
Weblink:  
Wikilink:  http://de.wikipedia.org/wiki/Pantanal
Aufgenommen: 2000
Historisches Zentrum von Salvador de Bahia (K)

Salvador ist die drittgrößte Stadt Brasiliens, nach São Paulo und Rio de Janeiro. Der volle Name der Stadt lautet São Salvador da Baía de Todos os Santos (Heiliger Retter der Bucht Aller Heiligen), da sie in der Allerheiligenbucht gelegen ist. Salvador hat rund 2,8 Millionen Einwohner, ist die Hauptstadt des nordöstlichen Bundesstaates Bahia und war bis 1763 Hauptstadt Brasiliens. Der Name Bahia war bis Mitte des 20. Jahrhunderts auch als Alias für die Stadt gebräuchlich. Die Altstadt rund um den sogenannten Pelourinho gehört seit 1985 zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Bildquelle 78
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/en/list/309
Weblink: http://www.schaetze-der-welt.de/denkmal.php?id=34
Wikilink:  http://de.wikipedia.org/wiki/Salvador_da_Bahia
Aufgenommen: 1985
Historischer Stadtkern von São Luís do Maranhão (K)

São Luís ist seit 1621 die Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Maranhão. Im Jahr 2000 hatte São Luís 870.028 Einwohner. Als Bürgermeister wurde 2004 Tadeu Palacio (PDT) mit 50,2 % gewählt. Die Stadt liegt auf dem östlichen Teil der Ilha de São Luis in der Bucht von São Marcos. An dieser Stelle der brasilianischen Küste beträgt der Tidenhub ca. 7 m, wodurch bei Ebbe riesige Sandstrände freiliegen. Der Ursprung der Stadt liegt im Jahr 1612, als die Franzosen in diesem von den Portugiesen noch nicht kolonialisierten Teil Brasiliens ein Fort bauten. Dieses Fort fiel jedoch schon im Jahr 1615 nach einjährigem Kampf an die Portugiesen. 1631 wurde die Siedlung von Holländern eingenommen, doch 1664 bekam Portugal nicht nur hier, sondern in ganz Brasilien wieder die Oberhand. Charakteristisch für die Altstadt sind die mit portugiesischen Fliesen (Azulejos) bedeckten Fassaden. Das Stadtzentrum ist seit 1997 als Weltkulturerbe von der UNESCO geschützt.
Bildquelle 82
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/en/list/821
Weblink:  
Wikilink:  http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A3o_Lu%C3%ADs
Aufgenommen: 1997
Inselreservat Fernando de Noronha / Rocas Atoll (N)

Fernando de Noronha ist eine brasilianische Inselgruppe im Atlantik etwa 350 km östlich des brasilianischen Festlandes und ist vulkanischen Ursprungs. Benannt ist das Archipel nach seinem Entdecker Fernão de Noronha. Die meisten der kleineren Inseln sowie eine Fläche von ungefähr 8 km² auf der Hauptinsel stehen seit 1988 als Nationaler Marinepark Fernando de Noronha unter Naturschutz. Inklusive der geschützten Meeresfläche umfasst der Park 112,7 km². Im Jahre 2001 wurde er gemeinsam mit dem Rocas-Atoll von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Das Rocas-Atoll ist ein Naturschutzgebiet und seit dem Jahr 2001 ein von der UNESCO anerkanntes Weltnaturerbe und ein Naturdenkmal. In dem Naturschutzgebiet leben viele verschiedene Schildkröten, Haie, Delfine und Seevögel. Das Atoll selber besteht zum größten Teil aus Korallen und roten Algen.
Bildquelle 90
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/en/list/1000
Weblink: http://de.wikipedia.org/wiki/Rocas-Atoll
Wikilink:  http://de.wikipedia.org/wiki/Fernando_de_Noronha
Aufgenommen: 2001
Jesuitenmissionen der Guaraní: Ruinen von São Miguel das Missões (K/GÜ/1984) (K)

Die Ruinen von São Miguel das Missões wurden 1983 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt. 1984 wurde die Stätte unter dem Namen Jesuitenmissionen der Guaraní um vier Reduktionen in Argentinien erweitert. Auch in Bolivien und Paraguay sind ähnliche Anlagen zum Welterbe erklärt worden. Die Jesuitenreduktionen der Guaraní sind von den Jesuiten geschaffene Siedlungen für die Guaraní. Sie wurden errichtet, um die Guaraní vor der Ausbeutung durch die weiße Oberschicht und vor Sklavenjägern zu schützen. Mit den "Jesuitenreduktionen" schufen sie die ersten "Indianerreservationen" Amerikas.
Bildquelle 77
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/en/list/275
Weblink:  
Wikilink:  http://de.wikipedia.org/wiki/Jesuitenreduktionen_der_Guaran%C3%AD
Aufgenommen: 1984
Nationalpark Iguaçu (N)

Die Nationalparks beiderseits der Wasserfälle wurden 1984 (Argentinien) und 1986 (Brasilien) in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Sie schützen einen der letzten Reste Atlantischen Regenwaldes und stellen auf Grund des Fremdenverkehrs einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Die Nationalparks sind ein wichtiger Rückzugsraum für die Artenvielfalt auf dem Gebiet des Iguaçu. Hier leben allein etwa 800 verschiedene Schmetterlingsarten. Wilderei durch ärmere Bevölkerungsteile ist ein Problem im Nationalpark und durch die Wachsamkeit der Park-Ranger werden einige Arten in ihrem Bestand gesichert. Dennoch scheint der Riesenotter bereits ausgerottet worden zu sein. Besonders begehrt ist die Haut der Kaimane, die daher entsprechend geschützt werden. 1999 wurde der brasilianische Teil des Parks auf die Rote Liste des gefährdeten Welterbes gesetzt, weil Anwohner eine bei der Einrichtung des Parks geschlossene Straße wieder eröffneten. Die 17,5 km lange Straße, die den Park in Nord-Süd-Richtung in zwei Hälften zerteilt, erspart den Anwohnern einen Umweg von 130 km. 2001 wurde, nachdem Bundesgerichte die Schließung durchgesetzt hatten, der Nationalpark wieder von der Roten Liste gestrichen. Der politische Streit scheint aber nicht beendet zu sein.
Bildquelle 76
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/355.htm
Weblink: http://www.cataratasdoiguacu.com.br/
Wikilink:  http://de.wikipedia.org/wiki/Iguaz%C3%BA
Aufgenommen: 1986
Nationalpark Serra da Capivara (mit Felszeichnungen) (K)

 
Bildquelle 81
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/606.htm
Weblink:  
Wikilink:   
Aufgenommen: 1991
Schutzgebiet Zentral-Amazonas mit Nationalpark Jaú (N)

 
Bildquelle 86
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/998
Weblink:  
Wikilink:   
Aufgenommen: 2000
Regenwaldgebiet der "Küste der Entdeckung" (Costa do Descobrimento) (N)

 
Bildquelle 84
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/892.htm
Weblink:  
Wikilink:   
Aufgenommen: 1999
Südöstliche Atlantische Wälder (N)

 
Bildquelle 85
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/893.htm
Weblink:  
Wikilink:  http://de.wikipedia.org/wiki/Mata_Atl%C3%A2ntica
Aufgenommen: 1999
Wallfahrtskirche "Guter Jesus" von Congonhas (K)

Santuário do Bom Jesus de Matozinhos wurde im Jahre 1758 auf dem Maranhão-Hügel, oberhalb von Congonhas, erbaut. Zu dem Ensemble gehören eine große Freitreppe und Kapellen mit Kunstwerken regionaler Künstler. Von Aleijadinho geschaffen wurden die zwölf lebensgroßen Statuen der Propheten aus Speckstein. Sie stehen vor der Kirche am Rande einer Terrasse, von der man weit ins Land blicken kann. Sie halten mit dramatischer Bewegung Schriftrollen in ihren Händen, die sechs gute und sechs schlechte Botschaften verkünden. Neben Aleijadinhos Skulpturen enthält das Innere der Kirche auch Gemälde von Manuel da Costa Ataíde, einem ebenso berühmten Barockmaler. Unterhalb der Kirche stehen in einem gepflegten Garten sechs kleine Kapellen, mit in Zedernholz geschnitzten Szenen aus der Passionsgeschichte: "Das letzte Abendmahl", "Golgatha", "Die Einkerkerung", "Geißelung und Krönung", "Der Kreuzweg" und "Die Kreuzigung". Auch sie wurden von Aleijadinho und seinen Schülern geschaffen. Ihr Ausdruck ist karikaturistisch: die Folterknechte und Peiniger Jesu sind kleinwüchsig, sie haben krumme, lange Nasen und dumme, einfältige Gesichter. Seit 1985 ist die Wallfahrtskirche Bom Jesus de Matozinhos mit den Skulpturen von Aleijadinho und den Kreuzwegkapellen Teil der UNESCO-Liste des Weltkulturerbe.
Bildquelle 79
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/en/list/334
Weblink:  
Wikilink:  http://de.wikipedia.org/wiki/Congonhas
Aufgenommen: 1985

Quelle: Die UNESCO - Liste des Welterbes

 
Nationale Symbole

Währungsrechner

Aktuelle Ortszeit

[Click to enlarge]

Home | Kontakt/Impressum l Disclaimer l © 2006 Lexas Information Network. Alle Rechte vorbehalten