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Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes der BRD vom 29. August 2007 |
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Reisen über Land: In Kolumbien besteht weiterhin eine ernstzunehmende Gefahr von Entführungen durch die illegalen bewaffneten Gruppen und durch kriminelle Banden, die häufig für Lösegeld oder politische Forderungen auch Ausländer - mitunter jahrelang - als Geiseln festhalten. Kolumbien ist weltweit das Land mit den meisten Entführungen. Das Auswärtige Amt rät daher dringend von Überlandreisen ab. Es wird empfohlen, sich – unter Beachtung der allgemein notwendigen Vorsichtsmaßnahmen – nur in den Orten des Landes aufzuhalten, die mit dem Flugzeug bereist werden können. Bei innerstädtischen Fahrten mit dem Auto gilt darüber hinaus: Fahrzeuge immer von innen verschließen; darauf achten, dass niemand folgt; zügig fahren; keine unnötigen Stopps einlegen; frühzeitig und ausreichend tanken. Für Taxifahrten gilt folgende Grundregel: Benutzen Sie den Telefonservice, um ein Taxi zu bestellen. Terrorismus: Bewaffnete Auseinandersetzungen im Land halten an. Es muss auch weiterhin mit Anschlägen und Angriffen hauptsächlich auf Ziele wie öffentliche Gebäude, Militär – und Polizeieinrichtungen, aber eventuell auch auf Touristenhotels, Clublokale, Restaurants, Supermärkte, Parkplätze sowie vor allem auf öffentliche Verkehrsmittel gerechnet werden. Kriminalität: Die Kriminalitätsrate (insbesondere Straßendiebstähle und Wohnungseinbrüche) und die allgemeine Gewaltbereitschaft sind im gesamten Land nach wie vor hoch. Hiervon sind auch Viertel der Hauptstadt Bogotá und Touristenzentren betroffen, in denen sich Ausländer üblicherweise bewegen. Für den Aufenthalt in der Öffentlichkeit gelten daher folgende Empfehlungen: Seien Sie nicht allein unterwegs, insbesondere wenn Sie keine Ortskenntnis besitzen. Nach Einbruch der Dunkelheit sollten sich Einzelreisende und kleinere Gruppen nur in den Vierteln bewegen, in denen sich auch die besseren Hotels befinden; auch hier sind Überfälle natürlich nicht ausgeschlossen. Unbeleuchtete, leere Straßen sollten auf jeden Fall gemieden werden. Nehmen Sie keine Getränke, Esswaren, Süßigkeiten oder Zigaretten von Fremden an und seien Sie generell vorsichtig gegenüber Straßenverkäufern. Lassen Sie Essen/Getränke im Restaurant nicht unbeaufsichtigt, wenn Sie deren späteren Verzehr noch beabsichtigen. Lassen Sie Ihr Gepäck nie aus den Augen, besonders nicht an Flughäfen oder großen Busbahnhöfen. Vermeiden Sie das sichtbare Tragen von Schmuck, wertvollen Uhren oder anderen Wertgegenständen (wie z.B. Kameras, Fotoapparate, etc.). Geld, Wertgegenstände und Reisepässe können in den meisten Hotels zur Aufbewahrung abgegeben werden. Drogen: Gelegentlich werden Touristen als unwissende "Drogenschmuggler" eingesetzt. Nehmen Sie daher kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren Sie ab und zu den Inhalt Ihres eigenen Gepäcks. Sollte die Polizei Ihr Gepäck wegen Drogenverdachts durchsuchen, achten Sie darauf, dass ein unabhängiger Zeuge dabei ist. Wer wegen Drogenbesitzes verurteilt wird, muss mit hohen Strafen rechnen, die im kolumbianischen Strafvollzug verbracht werden müssen. Die Haftbedingungen sind wesentlich härter als in Deutschland. |
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Weiterführende Informationen und Links zu Kolumbien beim Auswärtigen Amt
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