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Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes der BRD vom 25. September 2007 |
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Ein Erdbeben der Stärke 7,9 Punkte auf der Richter Skala erschütterte am Abend des 15.08. ganz Peru. Im Anschluss fanden mehrere Nachbeben statt. Am stärksten betroffen waren die Regionen in der Umgebung der Städte Pisco, Chincha und Cañete sowie die Provinzhauptstadt Ica an der südlichen Pazifikküste. Bislang gibt es keine Hinweise darauf, dass sich Deutsche unter den Opfern befinden. Bedingt durch die Situation in den Erdbebengebieten (teilweise fehlende Stromversorgung, eingeschränkte Kommunikationsmöglichkeiten, Defizite beim Straßenzustand) sind für Touristen Verzögerungen und Änderungen des Reiseablaufs nicht auszuschließen. Reisende sollten in Peru die Pressenachrichten verfolgen und ihre Reiseplanung entsprechend anpassen, wobei die südlichen Provinzen um das Erdbebengebiet gemieden werden sollten. In Peru kommt es landesweit immer wieder zu Protestaktionen und Ausschreitungen, die z. T. gewalttätig sind und bisweilen zu längeren Straßenblockaden führen können. In einigen Landesteilen ist zur Zeit der Ausnahmezustand verfügt. Streiks, Demonstrationen und Straßenblockaden können in allen Landesteilen zu Beeinträchtigungen des Verkehrs führen. Gemäß Verfügung der peruanischen Regierung vom 10.07.2007 sollen die Streitkräfte die Polizei bei der Aufrechterhaltung bzw. Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung unterstützen und an allen strategisch wichtigen Punkten präsent sein. In folgenden Provinzen wurde davon unabhängig der Ausnahmezustand verhängt: seit 05/ 2004, zuletzt verlängert am 23.08.2007 Departamento Ayacucho: Provinzen Huanta und La Mar,Departamento Huancavelica: Provinz Tayacaja,Departamento Cusco: Provinz La Convención,Departamento Junín: Provinzen Satipo, Concepción (nur Distrikt Andamarca) und Huancayo (nur Distrikt Santo Domingo de Acobamba),seit 02.07.2007, verlängert am 23.08.2007 Departamento Huánuco: Provinzen Marañón, Huacayabamba, Léonico Prado und HuamaliésDepartamento San Martín: Provinz TocacheDepartamento Ucayali: Provinz Padre AbadDie Gelbfieberimpfung ist seit kurzem für das gesamte peruanische Amazonasgebiet vorgeschrieben, der Impfnachweis wird kontrolliert. Bei Nichtbeachtung droht Einreiseverbot, Quarantäne oder Zwangsimpfung. 4. Landesspezifische Sicherheitshinweise Kriminalität Peru liegt, was die Kriminalität betrifft, im lateinamerikanischen Mittelfeld. Das schließt für Touristen das Risiko ein, Opfer von Diebstählen oder Überfällen zu werden. Auf der Panamericana (Hauptverbindung Nord - Süd) wird seit einiger Zeit ein Anstieg der Überfälle auf Überlandbusse registriert. Es wird daher empfohlen: Aufmerksamkeit walten zu lassen und möglichst nicht allein zu reisen;,bei Überfällen auf keinen Fall Gegenwehr zu leisten oder die Täter zu provozieren;Bei der Wahl der Unterkunft auf Sicherheitsaspekte (Nachtwächter, Hotelsafe, Zimmertelefon) zu achten;bei Bahn- und Busreisen Wertsachen nicht im Handgepäck, sondern am Körper zu tragen;Kreditkarten nicht ständig mit sich zu führen, vor allem nicht abends und nachts; Diebstähle in Bussen und an Busterminals sind weit häufiger als in preiswerten Hotels.Armenviertel in Großstädten zu meiden;wegen der Verkehrs- und Kriminalitätsrisiken auf nächtliche Überlandfahrten zu verzichten. Wenn sich Nachtfahrten nicht vermeiden lassen, sollten nur die großen und bekannten Buslinien in Anspruch genommen werden (z.B. Olturse, Ormeño, Cruz del Sur)auf keinen Fall von Huánuco aus die Strecke Tingo Maria - Tocache nach Tarapoto bzw. nach Pucallpa benutzen. Dort ist die Gefahr für Überlandreisende derzeit besonders hoch;jede Berührung mit Drogen aller Art zu vermeiden (hohe Strafen, s.u.), Vorsicht walten zu lassen gegenüber Personen, die während der Reise Ihr Vertrauen erwecken wollen, und Gepäck nie unbeaufsichtigt zu lassen. |
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Weiterführende Informationen und Links zu Peru beim Auswärtigen Amt
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