Die Ashmore- und Cartier-Inseln sind ein
Australisches Außengebiet und bestehen aus einer Ansammlung von
Riffen. Es leben zwar keine Einwohner auf den Riffs, doch wird das
Ashmorere-Riff wird von einer großen Zahl Vögel und Fischen bewohnt.
Auf Grund des besonderen Artenreichtums des Riffs wurde es am 16.
August 1983 zum nationalen Naturreservat erklärt. Indonesien hat
Anprüche auf das Gebiet des Ashmore-Riffs erhoben. Australien hat
die Gewässer für indonesische Fischer insgesamt gesperrt und den
Nationalpark erweitert. Die letzten geologischen Untersuchungen
ergaben vielversprechende Hinweise auf Erdölvorkommen.
Zum Territorium gehören die
Ashmore-Inseln (auch Ashmore-Riff genannt), bestehend aus drei
Sandinselchen (West-, Middle- und East-Insel), einer Lagune und
einem Riff, und die 60 Kilometer südöstlich gelegene
Cartier-Insel. Die Gesamtfläche des Gebietes (einschließlich der
Riffe und Lagunen) beträgt knapp 200 km²; davon entfallen nur etwa
0,114 km² (11,4 ha) auf trockenes Land.
Die Ashmore-Inseln wurden
1878, die Cartier-Insel 1909 von Großbritannien annektiert.
Offiziell kamen die unbewohnten Inseln am 23. Juli 1931 unter
australische Kontrolle; der Rechtsakt war jedoch erst am 10. Mai
1934 vollzogen. 1938 wurden die Ashmore- und Cartier-Inseln Teil des
Northern Territory. Im Juli 1978 wurden
die 5 km² großen Inseln eigenständig als „Ashmore and Cartier
Islands Territory“, jedoch unter der staatlichen Verwaltung des
„Department of Home Affairs“ mit Sitz in der australischen
Hauptstadt Canberra.
Das Ashmore-Riff wird
von einer großen Zahl an Vögeln und Fischen bewohnt. Auf Grund des
besonderen Artenreichtums des Riffs wurde es am 16. August 1983 zum
nationalen Naturreservat erklärt. Indonesien hat Ansprüche auf das
Gebiet des Ashmore-Riffs erhoben. Australien hat die Gewässer für
indonesische Fischer insgesamt gesperrt und den Nationalpark
erweitert.
Die letzten
geologischen Untersuchungen ergaben
vielversprechende Hinweise auf Erdölvorkommen.