Überblick
| In vorchristlicher Zeit wanderten die Vorfahren der Kambodschaner, Mon- und Khmer-Völker, in Südostasien ein. Das erste auf dem Gebiet des heutigen Kambodscha entstandene Königreic, " Funan" wurde vermutlich im 1. Jahrhundert n. Chr. Von Mon-Khmer-Völkern gegründet. Die Kultur Funans stammte größtenteils aus Indien. Mit der Herrschaft Jayavarmans II. (802-850) begann die Angkor-Zeit in der Geschichte der Khmer und der Aufstieg der großen Khmer-Königreiche. Vom 9. 12. Jahrhundert erlebte Kambodscha mit der 889 gegründeten Hauptstadt Angkor seine größte Machtentfaltung. Der Aufstieg der Thai und die Verdrängung der Khmer führten 1434 u.a. Auch zur Verlagerung der Haupstadt nach Phnom Penh. 1887 wurde Kambodscha dem französisch kontrollierten Indochina einverleibt. Als Folge des Indochinakrieges (1946-1954) erhielt der Staat seine Unabhängigkeit. In dem Bürgerkrieg zwischen der nationalen Befreiungsfront und den roten Khmer siegten die roten Khmer, die das Land radikal umgestalteten. Diesem Prozeß fielen mehr als eine Millionen Menschen zum Opfer. 1979 besetzen vietnamesische Truoppen das Land und beendeten die Schreckensherrschaft der roten Khmer. 1989 zogen sich die vietnamesischen Truppen zurück. Der seit 1981 sozialistische Staat führte 191 das Mehrparteiensystem ein. |
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