| Hinweis vom 18. Oktober 2007 | |
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Es besteht unverändert eine - wenn auch derzeit geringe - Gefahr gewaltsamer Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften. Die von der Militärregierung am 25.09.2007 für die Städte Rangun und Mandalay verhängte nächtliche Ausgangssperre gilt täglich von 23.00 Uhr bis 03.00 Uhr. Diese Maßnahme ist bis zum 23.11.2007 befristet. Sie gilt auch für Ausländer; allen Reisenden wird dringend geraten, diese zu beachten. Unbefristet gilt auch schon seit längerem ein Versammlungsverbot für mehr als 5 Personen. Dieses gilt jedoch nicht für ausländische Reisegruppen. Die Sicherheitskräfte haben auf Demonstrationen Ende September mit dem Einsatz von Tränengas und Schlagstöcken, sowie vereinzelt mit dem Gebrauch von Schusswaffen auf weitere Proteste reagiert. Es hat Tote und Verletzte gegeben; unter den Toten befindet sich auch ein Ausländer. Reisenden wird dringend empfohlen, sich von eventuellen Protestzügen und anderen Menschenansammlungen fernzuhalten. Es wird in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass das Erstellen von Foto- oder Videoaufnahmen ein zusätzliches Risiko darstellt. Die Schwedagon- und Sule- Pagoden sind sowohl für Gläubige als auch Touristen wieder geöffnet. Terrorismus Die innenpolitische Lage bleibt landesweit angespannt. Seit Ende 2004 kommt es immer wieder in verschiedenen Regionen Myanmars zu Sprengstoffanschlägen: Im April 2005 gab es bei einer Bombenexplosion im Zaygyo Markt in Mandalay Tote und Verletzte. Bei parallel durchgeführten Terroranschlägen im Mai 2005 in zwei der am meisten frequentierten Supermärkte und in einem Messegebäude in Rangun wurden zahlreiche Menschen getötet bzw. verletzt. Am 15. Januar 2007 gingen mehrere Pakete mit Zündern ohne Sprengstoff in Ranguner Postämtern ein, von denen einer explodierte und dabei einen Postbeamten verletzte. Die Urheber der Anschlagserie sind weiterhin unbekannt. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass sich die Anschläge speziell gegen Ausländer richten. Sie wurden aber an öffentlichen Orten verübt, an denen sich auch Ausländer aufhalten. Weitere Anschläge können nicht ausgeschlossen werden. Es wird daher empfohlen, Menschenansammlungen und stark frequentierte Orte zu meiden. Reisen über Land In einigen Gebieten an den Grenzen zu Thailand und Indien sind weiterhin Rebellenarmeen aktiv, die mit der Zentralregierung von Myanmar bislang kein Waffenstillstandsabkommen geschlossen haben. Es ist nicht auszuschließen, dass Reisende in diesen Konfliktregionen zu Opfern von Entführungen durch Aufständische werden können. Es wird daher zu besonderer Vorsicht geraten. Reisende sollten unbedingt die Empfehlungen ihrer Reiseleitung beachten und ggf. örtliche Ausgangssperren einhalten. Informationen zu Reisebeschränkungen können bei der staatlichen Reiseagentur Myanmar Travels and Tours (MTT), 77-91 Sule Pagoda Road, Yangon, Tel. 0095 (1) 252 859, 378376 Fax 0095 (1) 254 417, E-Mail: mtt.mht@mptmail.net.mm eingeholt werden. Während des Monsuns zwischen Ende Mai und Oktober kann es im ganzen Land aufgrund der starken Regenfälle zu Überschwemmungen und Unterbrechungen der Verkehrsverbindungen kommen. Insbesondere Landstraßen im Gebirge oder in der Nähe von Flussläufen, aber auch Bahnverbindungen, sind dann häufig tagelang nicht befahrbar. Es wird angeraten, sich vor Reiseantritt beim Veranstalter zu erkundigen, ob die Reise wie geplant durchgeführt werden kann. Der Versuch einer Kontaktaufnahme mit Oppositionsgruppen kann zu Repressalien, Verhaftung oder sofortiger Abschiebung führen . Auch gegenüber Ausländern können Haftstrafen von 5 Jahren und mehr für die Teilnahme an öffentlichen Demonstrationen gegen die Militärregierung bzw. gegen die politischen Verhältnisse im Lande verhängt werden. Konsularischer Beistand durch die Botschaft ist außerhalb der touristischen Zentren wegen der unzureichenden Infrastruktur und Kommunikation so gut wie unmöglich. Flugverkehr Auf innermyanmarischen Flugrouten sollte die Fluggesellschaft Myanma Airways (nicht identisch mit Myanmar Airways International) aus Sicherheitsgründen gemieden werden. Die Flugzeuge der Myanma Airways genügen nur bedingt internationalen Sicherheitsstandards. Seit 1998 sind drei ihrer Maschinen verunglückt. Naturkatastrophen Myanmar befindet sich in einer Region, in der mit Erd- und Seebeben gerechnet werden muss. |
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Weiterführende Informationen und Links zu Myanmar beim Auswärtigen Amt
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