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Städte & Regionen

Der Süden
Im ganzen Land gibt es Stupas (kuppelförmige buddhistische Schreine), Tempel und Pagoden. Wegen des Bürgerkriegs dürfen einige Gebiete von Besuchern nicht betreten werden. Während der Trockenzeit veranstaltet die Tourist Corporation sonntags Ausflüge per Flugzeug zu den Stränden von Napali und Sandoway.

Image:Yangon View South.jpg
View of Yangon from Sakura Tower to the south
Quelle: Wikimedia Commons
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Charakteristisch für die Hauptstadt Yangon sind die vielen buddhistischen Tempel, Straßenmärkte, Imbissstände und teilweise etwas baufälligen Gebäude aus der Kolonialzeit. Die goldene Shwe-Dagon-Pagode ist einer der außergewöhnlichsten buddhistischen Schreine Asiens – die älteste Pagode an dieser Stelle soll vor 2500 Jahren gebaut worden sein, das derzeitige Gebäude stammt von 1769. Sehenswert sind auch die Sule-Pagode und die Maha Pasan Guha oder »Große Höhle« – eine künstlich angelegte Höhle, die Teil der Kaba-Aye-Pagode ist. Interessant an der Botataung-Pagode ist, dass man die hohle Stupa betreten kann.

Image:Karaweik-Palace.JPG
Karaweik-Schiff, auch königliche Barke genannt, auf dem Kandawgyi-See in Yangon
Autor: Ralf-André Lettau,16.Nov.2005
Quelle: Wikimedia Commons
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In der Nähe von Myinkaba liegt der Naga-Yone-Tempel mit einer berühmten Buddhafigur. Sehenswert ist auch Kyaik Tyo mit der »Goldfelsen-Pagode«. Pegu wurde 1573 gegründet. Besonders sehenswert sind die goldene Shwemawdaw-Pagode und der Markt. Nordöstlich von Pegu befindet sich der Shwethalyaung-Buddha, der als einer der schönsten Buddhas verehrt wird.

Image:Shwethalyaungbuddhabago.jpg
The 54-m Shwethalyaung Buddha, constructed in 994 A.D. by King Migadepa
Autor: Xianzi Tan, 26.12.2005
Quelle: Wikimedia Commons
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Zentral-Myanmar

Bild:Burma13.jpg
Tempel in der Ebene von Pagan in der Morgemdämmerung
Quelle: Wikimedia Commons
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Pagan ist das historisch bedeutendste Gebiet des Landes. Während des goldenen Zeitalters der elf großen Könige (ca. 1044-1287) gab es mehr als 13.000 Pagoden. Heute stehen hier nur noch rund 3000 Pagoden. Im Dorf Pagan gibt es ein Museum, einen Markt, kleine Restaurants und Übernachtungsmöglichkeiten. Das Dorf Myinkaba ist von Pagan aus zu Fuß zu erreichen. Sehenswert sind der Tempel und Werkstätten, in denen Lackwaren hergestellt werden. In der Region um Pagan (etwa 40 qkm) gibt es Dutzende offener Tempel, vor allem den 1311 errichteten Shwegugyi-Tempel. Der Gawdawpalin-Tempel wurde 1975 durch ein Erdbeben schwer beschädigt, gilt aber immer noch als einer der eindrucksvollsten Tempel dieses Gebietes. Der Thatbyinnyu-Tempel ist der höchste dieser Region.

Bild:Bagan Sonnenutergang.JPG
Sonnenuntergang in Pagan
Autor: Christian Schwedes
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Bagan_Sonnenutergang.JPG
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Mandalay, die alte Königsstadt, hat einen ungewöhnlichen Reichtum an Palästen, Stupas, Tempeln und Pagoden. Die Stadt ist das Zentrum des Buddhismus und der burmesischen Kunst. Neben Kunstgewerbemärkten gibt es Steinmetzwerkstätten und kleine Betriebe, in denen Blattgold hergestellt wird. Der nordöstlich des Palastes gelegene Mandalay Hill (240 m) gab der Stadt ihren Namen. Besonders sehenswert sind der riesige Shweyattaw-Buddha in der Nähe des Hügels; ferner die 1847 errichtete Eindawya-Pagode, die Shwekyimyint-Pagode, und die Mahumuni-Pagode (»Große Pagode«) mit der hochverehrten Mahumuni-Figur. Vom imposanten Mandalay-Palast, der einst eher eine riesige, von Mauern umgebene Stadt als ein Palast war, sind heute nur noch das Fundament, der Schlossgraben und die mächtigen Mauern erhalten. Das Shwenandaw Kyaung-i war einst Teil des Palastes und wurde von König Mindon und seiner Hauptkönigin bewohnt. Es enthält geschnitzte Wandpaneele sowie ein Foto des Atumashi-Kyaung-Klosters, das 1890 durch ein Feuer zerstört wurde. Die Ruinen des Klosters liegen südlich der Kuthodaw-Pagode, die das »größte Buch der Welt« genannt wird. 729 Marmorplatten, die mit dem gesamten buddhistischen Kanon beschrieben sind, umgeben die Pagode in der Mitte des Klostergeländes.

In der Umgebung von Mandalay liegen mehrere verlassene ehemalige Hauptstädte. Sagaing ist leicht zu erreichen; in Tupayon, Aungmyelawka und Kaunghmudaw kann man interessante Pagoden besichtigen. Sagaing war einst die Hauptstadt des unabhängigen Shan-Königreiches. Vom 15. bis zum 19. Jahrhundert (bis zum Untergang des Königreiches) war Ava die Hauptstadt; dort sind die alten Stadtwälle noch zu sehen. Mingun erreicht man mit dem Boot von Mandalay. Die Mingun-Glocke soll die älteste und größte Glocke der Welt sein. Die 1783 von König Bodawpaya gegründete Stadt Amarapura südlich von Mandalay ist für ausgezeichnete Baumwoll- und Seidenstoffe bekannt.

Bild:U-Bain-Bridge2.JPG
U-Bein-Brücke (längste Teakholz-Brücke der Welt) über den Taungthaman-See in Amarapura, am Südrand von Mandalay
Autor: Ralf-André Lettau
Quelle: Wikimedia Commons  
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Der Osten
Dieser Landesteil ist ideal für Wanderer und Bergsteiger. In den Kieferwäldern liegen mehrere Erholungsorte wie Kalaw. Am Pindaya-See gibt es zahlreiche berühmte Höhlen mit einigen tausend Buddhafiguren. In der Nähe des Dorfes Yengan liegen die Padah-Lin-Höhlen, die prähistorische Malereien enthalten. Der Inle-See auf dem Shan-Plateau ist für seine schwimmenden Gärten und für die Fischer bekannt, die ihre Boote mit den Beinen rudern. Weiter nördlich ist Maymyo, eine zauberhafte Bergstation mit malerischen Wasserfällen. Aufgrund der hohen Lage herrscht ein angenehmes Klima.

Image:InleRowing.jpg
Einbeinruderer am Inle-See
Quelle: Wikimedia Commons
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Der Nordwesten
Wegen der schlechten Verkehrsverbindungen und der politischen Situation gelangen Besucher so gut wie nie in dieses Gebiet, das von Minoritätenstämmen bewohnt wird. Am bekanntesten sind die so genannten »Giraffenfrauen«, die um Hals und Hand- und Fußgelenke Dutzende von Kupfer- und Messingringen tragen.

Bild:Kayan woman with neck rings.jpg
Quelle: Wikimedia Commons
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Aus: www.derreisefuehrer.com, Copyright (c) 2006 Highbury Columbus Travel Publishing Ltd.

 

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Das myanmarische
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