| Hinweis vom 23. Oktober 2007 | |
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Terrorismus / Reisen über Land Von Reisen nach Mindanao (insbesondere in die Regionen um Zamboanga, Cotabato und General Santos City) sowie von Aufenthalten auf Basilan und den Inseln des Sulu-Archipels wird dringend abgeraten. Auf den Philippinen muss auch weiterhin mit Anschlägen islamistischer und terroristischer Extremisten gerechnet werden. Am 19. Oktober 2007 ereignete sich in dem Einlaufszentrum Glorietta in Makati (Metro Manila) eine schwere Explosion. Mindestens elf Menschen starben, über 100 wurden verletzt. Deutsche Staatsangehörige kamen nicht zu Schaden. Ob die Explosion durch eine Bombe oder einen Unfall ausgelöst wurde, konnte noch nicht mit Sicherheit festgestellt werden. Am 10. Januar 2007 kamen bei drei Bombenanschlägen in verschiedenen Städten (General Santos City, Kadawapan, Cotabato City) auf Mindanao, der zweitgrößten Insel im Süden der Philippinen, mindestens sechs Menschen ums Leben; Dutzende wurden verletzt. Damit setzte sich die Serie von Bombenanschlägen fort, die im Oktober 2006 an anderen Orten auf Mindanao mehrere Todesopfer und Verletzte gefordert hatte. Die meisten Anschläge wurden in der Vergangenheit von der terroristischen "Abu Sayyaf Gruppe (ASG)" durchgeführt. Ziele sind dabei v.a. öffentliche Plätze (Märkte) und Verkehrsmittel. Mit Anschlägen der ASG und anderer Gruppen muss weiterhin gerechnet werden. Zudem besteht das Risiko von Entführungen. In öffentlichen Erklärungen haben die philippinischen Behörden auch die Präsenz von "Jemaah Islamiyah"- Mitgliedern auf den Philippinen (insbesondere Mindanao) bestätigt. Seit Februar 2005 ist es bis in die jüngste Zeit zu Feuergefechten zwischen Regierungstruppen und muslimischen Splittergruppen auf Inseln des Sulu-Archipels gekommen. Generell wird Reisenden Vorsicht empfohlen: auf die Benutzung öffentlicher Massenverkehrsmittel sollte verzichtet werden; größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden. Besondere Vorsicht wird bei Fähr- und Schiffsreisen empfohlen, da hier ein erhöhtes Anschlagsrisiko besteht. Kriminalität Die allgemeine Kriminalitätsrate einschließlich schwerer Gewaltverbrechen ist hoch. Vermeiden Sie nach Möglichkeit, die Aufmerksamkeit durch öffentlich sichtbar getragene Wertgegenstände auf sich zu lenken. Führen Sie keine größeren Bargeldbeträge bei sich. Nutzen Sie Ihre Kreditkarte nur in renommierten Geschäften und Hotels und beobachten Sie den Abrechungsvorgang persönlich. Verriegeln Sie bei Fahrten mit Privat-Pkw oder Taxi in der Stadt die Türen und schließen Sie die Fenster. Nehmen Sie keine Nahrung von Fremden an (Gefahr von K.O.-Tropfen), seien Sie in Gesellschaft bei Alkoholkonsum (Strandfeste) vorsichtig, da unvermittelt Gewalttätigkeit ausbrechen und es dabei zu Todesfällen kommen kann. Lehnen Sie Angebote von Fremden zu Touristenführungen in der Nacht wie auch die Mitnahme von Gepäckstücken (insbesondere für Flug nach Deutschland) ab. Beherzigen Sie die eindringlichen Warnungen der Behörden vor illegalem Drogenbesitz, der in den Philippinen mit harten Gefängnisstrafen geahndet wird (ab 5 g lebenslange Freiheitstrafe, bei Festnahme in einem Flug- oder Fährhafen wird strafverschärfend Handel unterstellt). Naturkatastrophen Die Inseln sind Taifungebiet, haben tätige Vulkane und in der Region muss mit Erd-und Seebeben gerechnet werden. Benachrichtigen Sie deshalb im Fall eines solchen Ereignisses umgehend Angehörige, um unnötige Sorge und Suche zu vermeiden. |
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Weiterführende Informationen und Links zu den Philippinen beim Auswärtigen Amt
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