Die Weihnachtsinsel (Territory of Christmas Island) liegt im Indischen Ozean und gehört verwaltungstechnisch zu Western Australia. Sie besteht aus einem vulkanischen Kern (Trachyt und Basalt), sowie Kalkstein, der aus den Skeletten von Kammerlingen (Foraminifera) und Steinkorallen (Scleractinia) entstanden ist. Sie erhebt sich aus einer Meerestiefe von 2000 m und ragt etwa 350 m über Meereshöhe. Die Küste ist schroff und schwer erreichbar.
Die Insel war Seeleuten seit dem frühen 17. Jahrhundert bekannt. Benannt wurde sie vom Kapitän William Mynors, der sie mam 25. Dezember 1643 erreichte. Nachdem auf der Insel Phosphat-Vorkommen entdeckt wurden, wurde sie 1888 von der britischen Krone annektiert. Am 17. Mai 1957 führte Großbritannien in der Nähe der Insel den ersten britischen Test mit einer Wasserstoffbombe durch. Am 1. Oktober 1958 wurde die Insel der Hoheit Australiens überstellt.
Auf der Insel leben nur 361 Menschen (Angabe Juli 2005).
Die Insel steht mittlerweile zu 2/3 unter Naturschutz; ein Nationalpark wurde eingerichtet. Besonders erwähnenswert sind die rotgefärbten Weihnachtsinsel-Krabben (Gecarcoidea natalis). Jedes Jahr im November (je nach Mondphase) strömen Millionen von Krabben aus dem Wald zur Küste um dort ihre Eier ins Meer abzugeben.
Staatsgebiet: Die Weihnachtsinsel liegt im Indischen Ozean, 350 km südlich von Java und etwa 2300 km nördlich von Perth auf
Koordinaten: 10° 25′ S und 105° 42′ O10° 25′ S und 105° 42′ O. Die Insel ist etwa 135 km² groß.
CIA
Background-Info
Named in 1643 for the day of its discovery, the island was annexed and settlement began by the UK in 1888. Phosphate mining began in the 1890s. The UK transferred sovereignty to Australia in 1958. Almost two-thirds of the island has been declared a national park.