Das Erbe der Menschheit

 

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In der Liste des Welterbes führt das Zwischenstaatliche Komitee der UNESCO für den Schutz des Natur- und Kulturerbes derzeit 30 Stätten als "besonders gefährdet". Diese Welterbestätten sind durch Verfall, die Einwirkung von Krieg oder Naturkatastrophen oder durch Bauprojekte bedroht. Für ihren Erhalt sind umfangreiche Maßnahmen notwendig.
 
  Afghanistan Kulturlandschaft und archäologische Stätten des Bamiyan-Tals (K)

 

Aufgenommen: 2003
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2
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/208
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Zum Kulturerbe im Bamiyan-Tal gehören die Überreste der beiden Buddha-Statuen aus dem 5. und 6. Jahrhundert, mit 53 und 38 Meter die größten stehenden Buddha-Statuen der Welt. Nach ihrer gewaltsamen Zerstörung durch die Taliban im März 2001 sind sie ein Mahnmal gegen religiösen Fanatismus und Intoleranz. Im Juli 2003 hat die UNESCO die Überreste der Statuen und die zahlreichen buddhistischen Klosteranlagen und Heiligtümer sowie Festungsbauten aus islamischer Zeit in die Welterbeliste aufgenommen. Das Tal wurde wegen der vorhandenen Schäden, der Gefährdung durch Plünderer, illegalen Kunstraub und noch nicht entsorgter Personenminen auch in die "Rote Liste" des gefährdeten Welterbes eingetragen.
  Afghanistan Minarett und Ruinen von Jam (K)

 

Aufgenommen: 2002
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1
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/211
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Das Minarett von Jam ist stark beschädigt. Die archäologischen Fundstätten in der Umgebung des Minaretts weisen Spuren illegaler Grabungen auf. Auch die Bürgerkriegswirren in Afghanistan hinterließen ihre Spuren. Die UNESCO hat die Stätte im Juni 2002 gleichzeitig mit der Anerkennung als Welterbe auf die "Rote Liste" gesetzt.
  Ägypten Frühchristliche Ruinen von Abu Mena (Kloster des Hl. Menas) (K)

 

Aufgenommen: 1979
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7
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/90.htm
Weblink: http://www.schaetze-der-welt.de/denkmal.php?id=290
 

Die Ruinen der frühchristlichen Stadt Abu Mena sind durch Überschwemmung infolge eines dramatischen Anstiegs des Grundwasserspiegels bedroht, der durch ein landwirtschaftliches Entwicklungsprogramm verursacht wurde. Eine Reihe von Gebäuden drohen einzustürzen, so dass die Kulturerbestätte für die Öffentlichkeit gesperrt werden musste. Im Dezember 2001 hat das UNESCO-Welterbekomitee Abu Mena als besonders gefährdet eingestuft.
  Aserbaidschan Ummauerter Teil von Baku (K)

 

Aufgenommen: 2000
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20
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/958.htm
Weblink: http://www.schaetze-der-welt.de/denkmal.php?id=281
 

Der ummauerte Teil von Baku, Aserbaidschan, mit dem Palast der Khane von Schirwan und dem Kys-Kalassy-Turm erlitt durch ein Erdbeben im November 2000 bedeutende Schäden. Ein Konservierungsplan für das Kulturerbe fehlt. Die UNESCO hat Baku im Juli 2003 als gefährdet eingestuft. 2009 wurde es wieder von der Roten Liste gestrichen.
  Äthiopien Nationalpark Simien (K-RL)

 

Aufgenommen: 1978
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22
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/9.htm
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Die Eintragung in die Rote Liste erfolgte 1996, da die Zahl der vom Aussterben bedrohten Simien-Füchse und Walia-Steinböcke unter die kritische Grenze von 20 bzw. 250 Tieren gefallen ist.
  Chile Die Salpeterwerke Santa Laura und Humberstone (K)

 

Aufgenommen: 2005
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829
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/en/list/1178
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Im Juli 2005 hat die UNESCO die Salpeterwerke von Humberstone und Santa Laura in die Welterbeliste aufgenommen. Wegen der Folgen eines Erdbebens wurde die Stätte gleichzeitig auf die Liste des gefährdeten Erbes gesetzt.
  Côte d´Ivoire Nationalpark Comoé (N)

 

Aufgenommen: 1983
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127
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/227.htm
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Im Juli 2003 hat die UNESCO den Naturpark auf die Liste des bedrohten Welterbes gesetzt. Er ist durch die gegenwärtigen Unruhen in Côte d'Ivoire sowie durch Wilderei und Überweidung bedroht.
  Côte d´Ivoire Naturschutzgebiet Nimba-Berge (N/GÜ)

 

Aufgenommen: 1981
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125
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/155.htm
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Die Nimba-Berge wurden 1992 auf die Rote Liste gesetzt. Der Grund hierfür war die Gefährdung durch Bergwerkprojekte und die Ausweitung der Landwirtschaft. Hinzu kamen Umweltprobleme infolge des Zustroms von Flüchtlingen in den guineischen Teil der Naturerbestätte.
  Deutschland Elbtal in Dresden (K)

 

Aufgenommen: 2004
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776
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/en/list/1156
Weblink: http://www.unesco.de/c_arbeitsgebiete/welterbe_d28.htm
 

Im Juli 2006 hat das UNESCO-Welterbekomitee die Kulturlandschaft Dresdner Elbtal auf die Liste des gefährdeten Welterbes gesetzt. Der Grund für diese Entscheidung war die Gefährdung der Kulturlandschaft durch das Bauvorhaben "Waldschlösschenbrücke". In einem unabhängigen Gutachten hatten Experten der RWTH Aachen diese Planung als gravierenden Eingriff in die Kulturlandschaft des Dresdner Elbtals bewertet. Davor hatte sich 2005 bei einem Bürgerentscheid eine Mehrheit der Dresdner für den Brückenbau entschieden. Auf seiner 31. Tagung vom 23. Juni bis 2. Juli 2007 in Christchurch/Neuseeland hat sich das Welterbekomitee erneut mit Dresden befasst. In einer fast zweistündigen intensiven Debatte hat das Komitee entschieden, dass die Welterbestätte Dresdner Elbtal auf der Liste des Welterbes in Gefahr eingetragen bleibt. Alternativvorschläge zu den bisherigen Bauvorhaben sollen bis zum 1. Oktober 2007 dem Internationalen Rat für Denkmalpflege (ICOMOS) und dem Welterbezentrum der UNESCO zur Bewertung vorgelegt werden.
  Ecuador Nationalpark und Meeresschutzgebiet Galapagos-Inseln (N)

 

Aufgenommen: 1978
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160
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/1
Weblink: http://www.schaetze-der-welt.de/denkmal.php?id=69
 

Der einzigartige Naturraum der Galapagos-Inseln ist durch touristische Übernutzung gefährdet. Die Passagiere von Kreuzfahrtschiffen verbringen auf den Inseln heute mehr als doppelt so viel Zeit wie noch vor 15 Jahren. Durch den Tourismus ist der Schiffsverkehr zwischen den Inseln gestiegen, und immer mehr Menschen, die vom Tourismus leben, sind auf die Inseln gezogen. Eine weitere Bedrohung stellt das Eindringen neuer Spezies in den Naturraum der Inseln dar. Das Welterbekomitee hat Galapagos im Juni 2007 auf die Liste des gefährdeten Welterbes gesetzt.
  Guinea Naturschutzgebiet Nimba-Berge (N/GÜ)

 

Aufgenommen: 1981
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204
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/155.htm
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Die Nimba-Berge wurden 1992 auf die Rote Liste gesetzt. Der Grund hierfür war die Gefährdung durch Bergwerkprojekte und die Ausweitung der Landwirtschaft. Hinzu kamen Umweltprobleme infolge des Zustroms von Flüchtlingen in den guineischen Teil der Naturerbestätte.
  Indien Wildschutzgebiet Manas (N/RL)

 

Aufgenommen: 1985
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281
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/338.htm
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Das Welterbekomitee hat Manas 1992 aufgrund massiver Schädigungen des Parks und seines Ökosystems als besonders gefährdet eingestuft. Die Populationen verschiedener Tierarten, die in dem Schutzgebiet beheimatet sind, haben sich vermindert und sind von Wilderern bedroht. 1992-93 wurden 33 Nashörner getötet. Für Erhaltungsmaßnahmen wurden sechs Millionen US-Dollar bereitgestellt.
  Irak Archäologische Stadt Samarra (K)

 

Aufgenommen: 2007
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870
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/en/list/276
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Die UNESCO hat Samarra 2007 zum Weltkulturerbe erklärt und zugleich in die Liste des gefährdeten Welterbes eingeschrieben. Samarra war im 9. Jahrhundert die Hauptstadt der Abbasidischen Kalifendynastie. Die Reste der archäologischen Stadt bezeugen architektonische und künstlerische Innovationen, die seinerzeit großen Einfluss auf die muslimische Welt ausgeübt haben. Zu den herausragenden Baumonumenten von Samarra zählen die Große Moschee und ihr Spiralminarett. 80 Prozent der archäologischen Stätten sind noch nicht freigelegt.
  Irak Assur (K)

 

Aufgenommen: 2003
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264
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/1130.htm
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Im Juli 2003 hat die UNESCO die antike assyrische Hauptstadt Assur in die Liste des Welterbes aufgenommen und gleichzeitig auf die Rote Liste gesetzt. Assur am Ufer des Tigris war vor dem Irak-Krieg durch ein Staudamm-Projekt gefährdet. Die Zukunft und die Unversehrtheit Assurs sind nicht ausreichend gesichert.
  Iran Bam und seine Kulturlandschaft (K)

 

Aufgenommen: 2004
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784
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/en/list/1208
Weblink:  
 

Die Zitadelle von Bam wurde im Juli 2004 neu in die Welterbeliste und zugleich in die Rote Liste aufgenommen. Bam wurde am 26. Dezember 2003 von einem Erdbeben der Stärke 6,5 heimgesucht, dem über 26.000 Menschen zum Opfer fielen.
  Israel Altstadt und Stadtmauern von Jerusalem (auf Vorschlag von Jordanien) (K)

 

Aufgenommen: 1981
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754
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/148.htm
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Die Altstadt und die Stadtmauern Jerusalems wurden 1981 auf Antrag Jordaniens zum Weltkulturerbe erklärt. 1982 erfolgte die Eintragung auf die Liste des gefährdeten Erbes. Die UNESCO wacht darüber, dass die Kulturdenkmäler dreier Weltreligionen, des Judentums, des Christentums und des Islams, bewahrt werden.
  Jemen Medina von Zabid (K)

 

Aufgenommen: 1993
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348
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/611.htm
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Große Teile der historischen Altstadt von Zabid sind vom Verfall bedroht. Etwa 40 Prozent der ursprünglichen Gebäude mussten modernen Bauten weichen. Die Eintragung in die Rote Liste erfolgte im November 2000.
  Kongo, Demokratische Republik Nationalpark Garamba (N)

 

Aufgenommen: 1980
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376
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/136.htm
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Der Nationalpark war bereits von 1984 bis 1992 auf der Liste des gefährdeten Welterbes verzeichnet, da die dort lebenden weißen Nashörner vom Aussterben bedroht waren. Durch internationale Maßnahmen konnte die Population gerettet werden. Die Gefährdung des weißen Nashorns durch Wilderer veranlasste das Welterbekomitee, den Park 1996 erneut auf die Rote Liste zu setzen.
  Kongo, Demokratische Republik Nationalpark Kahuzi-Biega (N)

 

Aufgenommen: 1981
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377
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/137.htm
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Der Naturpark wurde 1997 in die Liste des gefährdeten Welterbes aufgenommen. Teile des Parks sind entwaldet, die Anlagen wurden geplündert und teils zerstört, das Parkpersonal ist größtenteils geflohen.
  Kongo, Demokratische Republik Nationalpark Salonga (N)

 

Aufgenommen: 1984
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378
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/280.htm
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Der Nationalpark Salonga war die einzige der fünf Welterbestätten aus der Demokratischen Republik Kongo, die bislang nicht in der Roten Liste verzeichnet war. Durch seine Lage im Zentrum des Landes war der Park weniger von den anhaltenden bewaffneten Konflikten im Kongo betroffen. Jedoch gefährden Wilderei und andere Eingriffe in den Naturhaushalt (Wohnungsbau) die Integrität dieses Naturerbes, den das Welterbekomitee deshalb 1999 als besonders gefährdet eingestuft hat. Zur Erhaltung der fünf Naturerbestätten im Kongo hat die UNESCO ein Projekt zum Schutz der biologischen Vielfalt, zur besseren Ausstattung und Ausbildung des Parkpersonals gestartet. Hierfür wird eine Summe von 4,1 Millionen Dollar bereitgestellt. Finanziert wird das Projekt größtenteils von der United Nations Foundation.
  Kongo, Demokratische Republik Nationalpark Virunga (N)

 

Aufgenommen: 1979
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375
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/63.htm
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Der Nationalpark ist durch den massiven Zustrom von Flüchtlingen aus Ruanda gefährdet. Damit verbunden sind Schädigungen durch Abholzung und Wilderei. Die Eintragung in die rote Liste erfolgte 1994.
  Kongo, Demokratische Republik Okapi-Tierschutzgebiet (N)

 

Aufgenommen: 1996
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379
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/718.htm
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Das Okapi-Tierschutzgebiet, Demokratische Republik Kongo, das erst 1996 auf die Liste des Welterbes gesetzt worden war, wurde bereits ein Jahr später als besonders gefährdet eingestuft. Während der bewaffneten Konflikte 1997 wurden Einrichtungen geplündert und Elefanten getötet; der größte Teil des Personals ist aus dem Naturschutzpark geflohen.
  Niger Naturparks Aïr und Ténéré (N)

 

Aufgenommen: 1991
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473
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/573.htm
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Die Parks Aïr und Ténéré wurden durch bewaffnete Konflikte geschädigt. Mit der Eintragung in die Liste des gefährdeten Welterbes 1992 entsprach das Welterbekomitee dem Wunsch der Regierung von Niger, einen internationalen Appell für den Schutz der Naturerbestätte auszurufen. Nach dem Friedensabkommen 1995 wurde mit einem Erhaltungsprojekt begonnen.
  Pakistan Festung und Shalimar-Gärten in Lahore (K)

 

Aufgenommen: 1981
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495
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/171.htm
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Das vor 375 Jahren erbaute Bewässerungssystem und die Ummauerung der Shalimar-Gärten in Lahore wurden durch die Verbreiterung einer an die Gärten angrenzenden Straße teilweise zerstört. Die Eintragung in die Rote Liste im November 2000 erfolgte auf Wunsch der pakistanischen Regierung.
  Peru Ruinenstadt Chan Chan (K)

 

Aufgenommen: 1988
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508
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/366.htm
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Die Ruinenstadt wurde 1986 als Weltkulturerbe anerkannt und aufgrund ihres schlechten Erhaltungszustands infolge von Verwitterung und Erosion gleichzeitig auf die Liste des gefährdeten Welterbes gesetzt. An der Konservierung der archäologischen Zone von Chan Chan beteiligen sich internationale Fachleute.
  Philippinen Reisterrassen im Bergland von Ifugao (K/RL)

 

Aufgenommen: 1995
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515
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/722.htm
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Der Schutz und die nachhaltige Entwicklung der empfindlichen Kulturlandschaft der Reisterrassen ist wegen eines fehlenden Monitoring-Programms und eines unzureichenden Management-Plans gegenwärtig nicht gewährleistet. Das Welterbekomitee der UNESCO hat die Reisterrassen im Bergland von Ifugao deshalb im Dezember 2001 als gefährdet eingestuft.
  Senegal Nationalpark Niokolo-Koba (N)

 

Aufgenommen: 1981
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590
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/153.htm
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Wegen der Gefährdung durch Wilderei und ein geplantes Staudamm-Projekts am Gambia-Fluss hat das Welterbekomitee die Naturerbestätte im Juni 2007 auf die Liste des bedrohten Welterbes gesetzt. Der Nationalpark ist ein bedeutendes Schutzgebiet für Antilopen, Elefanten, Schimpansen, Löwen, Leoparden, seltene Vogel-, Reptilien- und Amphibienarten. Der Bau des geplanten Staudamms würde den natürlichen Wasserhaushalt des Gebiets zerstören und stellt somit eine ernste Bedrohung des Wildbestands dar.
  Serbien Mittelalterliche Denkmäler im Kosovo, Serbien und Montenegro (K)

 

Aufgenommen: 2004
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800
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/en/list/724
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Im Juli 2006 wurde die Welterbestätte Kloster Decani um drei Sakralbauten, die Klöster Pec und Graciana sowie die Kirche der Jungfrau von Ljeviša, erweitert und in "Mittelalterliche Denkmäler im Kosovo" umbenannt. Mit der Erweiterung war die Aufnahme in die Liste des gefährdeten Welterbes verbunden, da ein Management-Plan zur Erhaltung der Kulturdenkmäler fehlt.
  Tansania Ruinen von Kilwa Kisiwani und von Songo Mnara (K)

 

Aufgenommen: 1981
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668
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/144.htm
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Das Welterbekomitee hat die Ruinen der beiden ehemaligen Seehäfen am 5. Juli 2004 auf die Rote Liste gesetzt, weil sie durch Erosion zu zerstören drohen. Mangelhafte Erhaltungsmaßnahmen und ein schlechtes Management haben zum Verfall der Gebäude geführt.
  Venezuela Historisches Zentrum von Coro (K)

 

Aufgenommen: 1993
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726
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/658.htm
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Das Historische Zentrum und der Hafen von Coro, Venezuela, wurden 2005 auf die Liste des gefährdeten Welterbes gesetzt. Schwere Regenfälle zwischen November 2004 und Februar 2005 hatten zu erheblichen Schäden an verschiedenen historischen Gebäuden geführt. Weitere Gründe für die Eintragung in die Rote Liste waren geplante Bauprojekte in der umgebenden Schutzzone der Welterbestätte.
  Zentralafrikanische Republik Nationalpark Manovo-Gounda St. Floris (N)

 

Aufgenommen: 1988
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253
Unesco-Link: http://whc.unesco.org/sites/475.htm
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Wilddiebe haben nahezu 80 Prozent des Wildbestands getötet. Außerdem wird der Park illegal als Weideland genutzt. Die Eintragung auf die Rote Liste hat das Welterbekomitee auf seiner 21. Sitzung im Dezember 1997 beschlossen.

Quelle: Die UNESCO - Die Rote Liste des Welterbes

Welterbe-Fonds
Die Deutsche UNESCO-Kommission bittet um Spenden für das UNESCO-Welterbe

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Die Spenden kommen dem Welterbefonds zugute. Die UNESCO hat den Fonds im Rahmen des internationalen Übereinkommens zum  Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt (Welterbekonvention) eingerichtet, um Länder, die nur über begrenzte Mittel verfügen, bei der Erhaltung ihrer Welterbestätten zu unterstützen. Aus dem Fonds werden Soforthilfen für Notfälle, die Ausbildung von Fachpersonal und technische Hilfsprojekte für Schutz- und Erhaltungsmaßnahmen finanziert.

UNESCO Website
 
World Heritage in Danger List

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